Franz Welser-Möst dirigiert Schubert, Deutsch und Strauss

Franz Welser-Möst mit Brille und grauem Haar lächelt. Er trägt ein weißes Hemd und ein dunkles Jackett. Mit verschränkten Armen steht er in einem sanft beleuchteten Flur mit dekorativen Säulen.
Franz Welser-Möst | Bild: Julia Wesely

Konzertinformationen


Info

Franz Schubert war gerade 18 Jahre alt, als er seine Dritte Symphonie komponierte – ein frisches, sprühendes Werk, das aber ebenso voller romantischer Wärme und Empfindsamkeit ist. Es eröffnet ein Programm mit wechselnder Perspektive auf die österreichische Musik. So adaptierte Richard Strauss auf geniale Weise Wiener Walzerseligkeit in seiner Oper Der Rosenkavalier, aus der Dirigent Franz Welser-Möst eine Orchestersuite arrangiert hat. Mit Bernd Richard Deutsch ist zudem ein wichtiger österreichischer Komponist unserer Zeit vertreten. Der Titel seines Werkes Intensity kennzeichnet treffend ein Werk von klangvoller Eindringlichkeit.


Besetzung

Berliner Philharmoniker
Franz Welser-Möst Dirigent


Programm

Franz Schubert
Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200

Werkeinführung

Bernd Richard Deutsch
Intensity (Deutsche Erstaufführung)

Werkeinführung

Pause

Richard Strauss
Der Rosenkavalier: Orchestersuite zusammengestellt von Franz Welser-Möst

Werkeinführung


Serviceinformationen

Dauer ca. 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)


Termine und Tickets


Großer Saal

27 bis 86 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Susanne Stähr

Abo H: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

27 bis 86 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Susanne Stähr

Abo E: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

27 bis 86 €

Konzerteinführung
18.15 Uhr
mit Susanne Stähr

Abo N: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern

Hintergrund

»Das intelligenteste, famoseste und frischeste Orchester«
Richard Strauss und die Berliner Philharmoniker

Richard Strauss, fotografiert von Rudolph Dührkoop (1848-1918) | Bild: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek / Dietmar Katz CC BY-NC-SA 4.0

Die Beziehung zwischen Richard Strauss und den Berliner Philharmonikern begann bereits einige Jahre, bevor der Komponist zum ersten Mal am 23. Januar 1888 am Pult des Orchesters stand, um seine Tondichtung In Italien zu dirigieren. Den Winter 1883/1884 verbrachte der damals 19-Jährige in Berlin, um jenes Netzwerk zu knüpfen, das den Grundstein zu seiner phänomenalen Karriere als Komponist und Dirigent legte. 


Biografie

Franz Welser-Möst

Franz Welser-Möst ist der wohl prominenteste österreichische Dirigent der Gegenwart und wirkt weltweit in renommierten Konzert- und Opernhäusern. Trotz seines Erfolges liegen ihm Allüren völlig fern, ihm geht es um den Kern seines Tuns, das Erarbeiten einer erlesenen Klangkultur: »In einer Zeit und einer Branche, in der medienwirksames Auftreten belohnt wird, gehört Welser-Möst zu den wenigen Dirigenten, die sich ihren Ruf allein durch ihr Können erarbeitet haben – gelegentlich tritt er zwar ins Rampenlicht, doch meist lässt er die Musik für sich selbst sprechen«, urteilte treffend die New York Times

Seit 2002 ist er Chefdirigent des Cleveland Orchestra. Mit dem Ende der Saison 2026/27 wird er nach 25 gemeinsamen Jahren aus diesem Amt scheiden – als Musikdirektor mit der längsten Amtszeit in der Geschichte des Orchesters. Eine weitere enge künstlerische Verbindung pflegt er zu den Wiener Philharmonikern, die er regelmäßig im Wiener Musikverein dirigiert – dreimal davon bereits im weltweit übertragenen Neujahrskonzert. Über Auftritte von ihm mit dem Orchester bei den Salzburger Festspielen schrieb Der Standard: »Seine Salzburger Strauss-Dirigate waren vitale Belege struktureller und klangorganisatorischer Könnerschaft.« Der frühere Chefdirigent und Generalmusikdirektor des Opernhaus Zürich (1995–2008) sowie Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper (2010–2014) gab 2002 sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern.

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