Klaus Mäkelä dirigiert Strawinskys »Feuervogel«

Porträt-Foto von Klaus Mäkelä
Klaus Mäkelä | Bild: Marco Borggreve

Konzertinformationen


Info

Mit seiner Ballettmusik Der Feuervogel revolutionierte der junge Igor Strawinsky das Tanztheater – durch eine ungewöhnliche Verschmelzung von russischer Volksmusik mit schillernden Klangfarben und kraftstrotzenden Rhythmen. Klaus Mäkelä, designierter Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouw-Orchesters und des Chicago Symphony Orchestra, stellt Strawinskys Werk Andrew Normans Symphonie Play gegenüber. Hier beschäftigt sich der amerikanische Komponist mit unserer Aufmerksamkeitsspanne im digitalen Zeitalter und mit den Regeln komplexer Videospiele. Er tut dies mit einer Klangsprache, die zwischen Witz und aggressiver Schärfe schwankt.


Besetzung

Berliner Philharmoniker
Klaus Mäkelä Dirigent


Programm

Andrew Norman
Play für Orchester (Deutsche Erstaufführung)

Werkeinführung

Pause

Igor Strawinsky
L'Oiseau de feu (Der Feuervogel), Ballettmusik

Werkeinführung


Serviceinformationen

Dauer ca. 2 Stunden und 15 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause)


Termine und Tickets


Großer Saal

39 bis 111 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Meike Pfister

Abo G: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

39 bis 111 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Meike Pfister

Abo E: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

39 bis 111 €

Konzerteinführung
18.15 Uhr
mit Meike Pfister

Abo AK: Abo kompakt

Hintergrund

Der Furchtlose
Klaus Mäkelä im Porträt

Klaus Mäkelä ist keine 30 Jahre alt und bereits an der Weltspitze angekommen. Aktuell leitet er das Orchestre de Paris sowie das Oslo Philharmonic Orchestra und ist designierter Chefdirigent des Amsterdamer Concertgebouworkest und des Chicago Symphony Orchestra. Nach seinem erfolgreichen Debüt im Frühjahr 2023 haben die Berliner Philharmoniker den Finnen bereits zum dritten Mal eingeladen. Ein Porträt.


Biografie

Klaus Mäkelä

Klaus Mäkelä vermittelt in seinen Konzerten glühende Intensität und höchste Konzentration: »Das Wichtigste am Dirigieren sind nicht die Hände und Arme, sondern es ist meistens die Präsenz«, sagt er. Kein Wunder, dass der Newcomer immer wieder mit spektakulären Dirigaten für Aufsehen sorgt und als wohl begehrtester Orchesterleiter seiner Generation gilt. Der 1996 geborene Finne ist Musikdirektor des Orchestre de Paris und bis Mai 2026 noch Chef des Oslo Philharmonic Orchestra. 2027 wird er seine Amt als Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra und des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam antreten, mit dem er in der Saison 2022/23 als Artistic Partner eine langfristige Zusammenarbeit begann. Mäkelä studierte an der Sibelius-Akademie seiner Heimatstadt Helsinki zunächst Violoncello: Als Solist gastierte er bei vielen großen Orchestern, als Kammermusiker trat er bei Festivals in Kuhmo, Naantali und Verbier auf. Sein Dirigierstudium absolvierte er beim legendären Jorma Panula, der schon viele finnische Nachwuchsdirigenten zu internationalem Erfolg geführt hat. Bereits als 20-Jähriger stand Mäkelä am Pult vieler erstklassiger skandinavischer Orchester, woran sich Einladungen aus dem übrigen Europa, den USA und Japan anschlossen. Sein breites Repertoire reicht von Werken des Barock über Klassik und Romantik bis in die Gegenwart: »Was mir sehr am Herzen liegt«, sagt er, »ist die präzise stilistische Arbeit: Jeder Komponist muss schließlich anders gespielt werden.«

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