Symphonien
Brahms 1 · Skrjabin 3
Beethoven 2 · Mahler 8
Oper / Ballett
Wagner: Das Rheingold
Strawinsky: Pulcinella · Petruschka
Bartók: Der wunderbare Mandarin
Entdeckungen
Dusapin: Exeo
Zimmermann: Oboenkonzert
Janáček: Lachische Tänze
Solist*innen
Janine Jansen
Benjamin Bernheim
Jonas Kaufmann
Mahlers »Symphonie der Tausend« ist ein Koloss: musikalisch, gedanklich, konzeptionell. Sie sei, als ob »das Universum zu tönen und zu klingen beginnt«, so der Komponist. Chefdirigent Kirill Petrenko dirigiert außerdem den Auftakt zu einem weiteren musikalischen Großprojekt: Mit dem Rheingold eröffnet er eine Gesamtaufführung von Wagners Ring des Nibelungen. Musikalisch erzählte Geschichten stehen auch sonst im Fokus des Chefdirigenten, etwa mit Ballettmusiken von Strawinsky und Bartók oder Tschaikowskys Romeo und Julia. Mit Werken von Brahms und Beethoven ist auch der innerste Zirkel des Repertoires der Berliner Philharmoniker vertreten.
Von der Wiener Klassik bis zur Musik des 21. Jahrhunderts, vom Solokonzert bis zur Ballettsuite, vom deutschen Musikdrama bis zu italienischen Opernarien: Die Bandbreite in Kirill Petrenkos Konzertprogrammen der Saison 2025/26 ist groß. Zugleich führt der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker die Programmlinien weiter, die seit Beginn des gemeinsamen Weges angelegt wurden. Die Musik der deutsch-österreichischen Klassik und Romantik macht für ihn die DNA des Orchesters aus, sie bildet den Kern des gemeinsamen Repertoires. In der neuen Saison ist diese Tradition vertreten durch Werke wie Ludwig van Beethovens Zweite und Johannes Brahms’ Erste Symphonie sowie Gustav Mahlers »Symphonie der Tausend«, die – zugleich ein veritables Oratorium – den Gipfelpunkt des symphonischen Genres markiert.
Ein anderer Strang von Kirill Petrenkos Werkauswahl ist im slawischen Kulturraum verwurzelt: eine Musik, die ihm von jeher am Herzen liegt. Das Tschechische ist vertreten durch Leoš Janáček und seine hinreißenden Lachischen Tänze, das Russische durch Peter Tschaikowski (Rokoko-Variationen, Romeo und Julia), Igor Strawinsky (Petruschka und Pulcinella) und Alexander Skrjabin (die Le divin poème genannte Symphonie Nr. 3). Ein weiteres Anliegen Kirill Petrenkos sind Komponisten, die aufgrund von Kriegen und politischer Umstände zu Unrecht vernachlässigt wurden. Hierzu gehört Bernd Alois Zimmermann, dessen frühes, übermütiges Oboenkonzert er mit Albrecht Mayer interpretieren wird. Neueste Musik erklingt mit Pascal Dusapins »Solo für Orchester« Nr. 5 mit dem Titel Exeo – »gewaltig und wunderschön« nennt Kirill Petrenko dieses Werk des französischen Komponisten.
Bei allen von ihm dirigierten Stücken ist es vor allem ein Aspekt, der ihn bewegt: »Jedes musikalische Werk hat eine Botschaft, die in Beziehung zur Außenwelt steht«, ob es sich um eine vermeintlich »absolut-musikalische« Symphonie handelt oder eine symphonische Dichtung mit explizitem Programm. Tatsächlich dirigiert Kirill Petrenko in der Saison 2025/26 viele Werke, die Geschichten erzählen. Zu den beiden erwähnten Strawinsky-Balletten und Tschaikowskys Romeo und Julia kommt Bartóks Suite aus Der wunderbare Mandarin hinzu, und Ottorino Respighi steuert seine musikalischen Porträts der Pinien und berühmte Brunnen Roms bei. Und natürlich Das Rheingold: Mit dem »Vorabend« zu Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen wird die Rückkehr der Osterfestspiele nach Salzburg gefeiert, und auch die schöne Tradition einer konzertanten Wiederholung der Oper in der idealen Akustik der Philharmonie wird fortgesetzt.
Waldbühne Berlin
Saisonabschlusskonzert in der Waldbühne
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Dirigent
Jonas Kaufmann Tenor
Werke von
Ruggero Leoncavallo, Giuseppe Verdi, Ottorino Respighi, Francesco Cilèa und Umberto Giordano
Ruggero Leoncavallo
Pagliacci: »Si, può?«, Prolog des Tonio
Jonas Kaufmann Tenor
Ruggero Leoncavallo
Pagliacci: »Recitar ... Vesti la giubba«, Arie des Canio
Jonas Kaufmann Tenor
Giuseppe Verdi
La forza del destino: Ouvertüre
Ottorino Respighi
Fontane di Roma
Pause
Francesco Cilèa
L'Arlesiana: »È la solita storia«, Arie des Frederico
Jonas Kaufmann Tenor
Umberto Giordano
Fedora: »Amor ti vieta«, Arie des Loris
Jonas Kaufmann Tenor
Ottorino Respighi
Pini di Roma
Verkauf durch Concert Concept Veranstaltungs-GmbH