Die Sala São Paulo ist sicher der ungewöhnlichste Konzertsaal dieser Tournee. Eingebaut wurde er in einen historischen Bahnhof im monumentalen Neoklassizismus, und man merkt diese ursprüngliche Bestimmung dem Gebäude weiterhin an. Der 1999 eingeweihte Konzertsaal ist ein architektonisches Schmuckstück, das optisch an den Musikvereinssaal in Wien erinnert. Die Akustik lässt sich am besten vielleicht mit dem Begriff »prachtvoll« beschreiben.
Die Sala São Paulo verdankt ihre hervorragende Akustik nicht zuletzt der besonderen Architektur des ehemaligen Bahnhofs. Die fast perfekte Schuhkartonform des Saals erinnert an berühmte Konzerthäuser wie den Wiener Musikvereinssaal. Eine bewegliche Decke aus motorisierten Elementen ermöglicht es, die Nachhallzeit je nach musikalischem Programm anzupassen. 2015 zählte der Guardian die Sala São Paulo zu den zehn besten Konzerthäusern der Welt.
Im ersten Konzert in São Paulo stand Brahmsʼ Erstes Klavierkonzert mit Víkingur Ólafsson auf dem Programm. Als eine besondere Zugabe gab es das Largo aus Johann Sebastian Bachs Klavierkonzert BWV 1056, bei dem Víkingur Ólafsson von Streichern der Berliner Philharmoniker begleitet wurde. Nach der Pause dann Richard Straussʼ Also sprach Zarathustra – ein Werk, dessen gewaltige Energie sich im weiträumigen Klang des Saals bestens entfalten konnte. Stehende Ovationen.
Unsere Konzerte in São Paulo werden unterstützt von:
Siemens Energy ist eine durch die Siemens AG lizenzierte Marke.