Und immer wieder Carnegie Hall

Reisen die Berliner Philharmoniker über den Atlantik, gehören Konzerte in der weltberühmten Carnegie Hall einfach dazu. Seit seinem Debüt 1955 kehrt das Orchester immer wieder hierher zurück. Die diesjährige große Tournee der Amerikas begann also auch in New York. Nach der festlichen Gala zur Eröffnung der Saison mit Tenor Jonas Kaufmann folgten drei weitere Konzerte. Das Programm reichte von Brahms über Elgar bis hin zu Strauss und Tschaikowsky. Die Abende in Bildern …

Am 9. Oktober, 20 Uhr, spielten die Berliner Philharmoniker im Stern Auditorium der Carnegie Hall Johannes Brahms’ Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1. Am Flügel: Víkingur Ólafsson, der für den erkrankten Daniil Trifonov einsprang. Nach der Pause Richard Strauss’ Also sprach Zarathustra op. 30 – jene Musik, deren Sonnenaufgang Stanley Kubrick 1968 für 2001: Odyssee im Weltraum ins All schickte. Fünf wissenswerte Hintergründe zu dem bekannten Werk finden Sie übrigens auch auf unserem Blog.

Beide Werke dieses Abends tragen die Opuszahl 36. Am 10. Oktober, 20 Uhr, stellten die Berliner Philharmoniker Edward Elgars Enigma-Variationen op. 36 neben Peter Tschaikowskys Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36. Elgar porträtiert in 14 Variationen »my friends pictured within« – seine Freunde, verschlüsselt in Musik. Mit dem Programm bereiste das Orchester dieses Jahr bereits Großbritannien (BBC Proms und Edinburgh International Festival) und auch in Südamerika kommt es nochmals zur Aufführung. 

Zum Abschluss des Gastspiels noch einmal Brahms und Strauss – diesmal um 14 Uhr. Eine Sonntagsmatinee in der Carnegie Hall, wieder mit Víkingur Ólafsson am Flügel. Danach hieß es Koffer packen; am nächsten Tag reist das Orchester weiter nach Bogotá in Kolumbien. Und das zum aller ersten Mal in der Orchestergeschichte. Die ganze Reiseroute entdecken Sie übrigens hier.