Große Saisoneröffnung in New York

Mit einem festlichen Gala-Abend in der Carnegie Hall haben die Berliner Philharmoniker gestern ihre dreiwöchige Tournee durch Nord- und Südamerika begonnen. Für das Orchester ist dieser Saal längst ein vertrauter Ort: 1955 spielten die Berliner Philharmoniker hier zum ersten Mal, damals unter Herbert von Karajan, inzwischen sind mehr als 80 Konzerte daraus geworden. Nun eröffnen sie gemeinsam mit Chefdirigent Kirill Petrenko und Tenor Jonas Kaufmann die 136. Saison des Hauses – zum vierten Mal in ihrer Geschichte. Auf den folgenden Bildern begleiten Sie das Orchester bei der Ankunft, in der Probe und beim ersten Konzertabend.

Nach dem langen Flug über den Atlantik landeten die Berliner Philharmoniker in einem sonnigen Manhattan. Und es ging gleich an die Arbeit: Instrumentenkisten wurden ausgepackt, die ersten Proben fanden statt. Insgesamt vier Konzerte werden die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko in New York spielen.

Eröffnet wurde der ausverkaufte Konzertabend mit der dramatischen Ouvertüre zu Verdis La forza del destino, bevor Jonas Kaufmann berühmte Arien aus italienischen Verismo-Opern sang. Dazwischen führten Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker mit Respighis Tondichtungen Fontane di Roma und Pini di Roma in die Ewige Stadt. Letzteres Werk wurde gekrönt von einem klangmächtigen Auftritt der Blechbläser in den Rängen des Auditoriums. Zum Abschluss gab es stehende Ovationen, für die sich Orchester und Dirigent mit einer Schostakowitsch-Zugabe bedankten.