Berliner Barock Solisten

Zwölf Musiker in förmlicher Kleidung stehen auf einer hölzernen Bühne in einem Konzertsaal und halten Streichinstrumente, darunter Geigen, Bratschen und Celli, vor leeren Notenständern und Stühlen im Hintergrund.
Bild: Irene Zandel

Informationen


Biografie

Eine historisch-informierte Aufführungspraxis mit modernen Instrumenten – das war die Idee, als sich 1995 Mitglieder der Berliner Philharmoniker und führende Vertreter der Alten Musik zu den Berliner Barock Solisten zusammenschlossen. Die Gründung war ein innovatives Projekt, denn damals wurde, wie sich der Geiger Raimar Orlovsky erinnert, »die Alte Musik in unserem Orchester überhaupt nicht gepflegt«. Doch mit Rainer Kussmaul hatten die Berliner Philharmoniker einen Ersten Konzertmeister, der die Kolleginnen und Kollegen mit seiner Begeisterung für barocke Musik ansteckte. 

Bewusst entschieden sich die Mitglieder des Ensembles dazu, die Kompositionen des 17. und 18. Jahrhunderts auf modernen Instrumenten zu interpretieren. Dadurch entwickelten sie eine eigene, unverwechselbare Klangkultur, die inzwischen zum Markenzeichen geworden ist. 

Nachdem sich Rainer Kussmaul 2012 zurückgezogen hatte, legten die Berliner Barock Solisten die künstlerische Leitung in unterschiedliche Hände, unter anderem in die von Bernhard Forck, Daniel Hope oder Frank Peter Zimmermann. Seit 2018 leitet Reinhard Goebel das Ensemble.


Musiker*innen

Zoltán Almási
Sebastian Heesch
Kotowa Machida
Anna Mehlin
Raimar Orlovsky
Christoph Streuli
Julia Gartemann
Walter Küssner
Dorian Xhoxhi
Raphael Alpermann 
Kristin von der Goltz 
Künstlerische Leitung: Reinhard Goebel


Offizielle Website

berlinerbarocksolisten.de