KlavierYulianna Avdeeva spielt Chopin und Szpilman

Yulianna Avdeeva  in einer leuchtend rosa Bluse steht im Innenbereich und stützt ihre Hand an die Wand. Der Hintergrund ist leicht verschwommen, was ihren fröhlichen Gesichtsausdruck und die leuchtenden Farben der Kleidung hervorhebt.
Yulianna Avdeeva | Bild: Maxim Abrossimow

Konzertinformationen

Auf Einladung der Berliner Philharmoniker


Info

»Chopins Musik ist so reich und bewegt mich sehr stark. Ich liebe sie einfach«, sagt Yulianna Avdeeva. Ihre enge Beziehung zu dem Komponisten überrascht nicht, immerhin gewann die Pianistin 2010 den legendären Warschauer Chopin-Wettbewerb, als erste Frau nach Martha Argerich. Dabei überzeugte sie die Jury mit ihrem sensiblen, poetischen Spiel. In diesem Konzert kombiniert Yulianna Avdeeva einige von Chopins beliebtesten Stücken – darunter seine schmerzlich-schöne f-Moll-Fantasie oder seine brillante Grande Polonaise – mit Musik von Władysław Szpilman. Der Komponist und Pianist, dessen Lebensgeschichte durch den Film Der Pianist bekannt wurde, orientiert sich in seinen Werken ganz an Chopins Tonsprache. 


Besetzung

Yulianna Avdeeva Klavier


Programm

Frédéric Chopin
Zwei Nocturnes op. 62

Władysław Szpilman
Mazurka f-Moll

Frédéric Chopin
Fantasie f-Moll op. 49

Władysław Szpilman
Das Leben der Maschinen, Suite

Frédéric Chopin
Andante spianato et grande Polonaise brillante Es-Dur op. 22

Pause

Frédéric Chopin
24 Préludes op. 28


Serviceinformationen

Dauer ca. 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)


Termine und Tickets


Kammermusiksaal

17 bis 40 €

Abo U: Klavier

Restkarten sind telefonisch unter +49 30 254 88-999 oder an der Kasse erhältlich.

Hintergrund

Biografie

Yulianna Avdeeva

Yulianna Avdeeva ist für ihr temperamentvolles und virtuoses, aber dennoch sensibles Spiel »voller Tiefe und Farbe« (The Telegraph) bekannt. In den vergangenen Jahren gab die Pianistin ihre Recital-Debüts in Sälen wie der New Yorker Carnegie Hall, dem Concertgebouw in Amsterdam oder dem Wiener Musikverein und war als Solistin bei Orchestern wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig zu Gast. Die Werke Chopins ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Karriere – spätestens seit sie 2010 den renommierten Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau gewann. 

»Natürlich würde ich gerne so viel wie möglich von seiner Musik spielen. Und mein Wunsch ist, diese Reise bis zum letzten Tag, an dem ich Klavier spielen kann, fortzusetzen.« Im Oktober 2025 kehrte sie als Jurymitglied zu dem Wettbewerb zurück, der ihr einst die Tore zur Weltkarriere öffnete. Anlässlich des 50. Todestages von Schostakowitsch setzte Avdeeva sich 2025 mit dessen zweieinhalbstündigem Zyklus der 24 Präludien und Fugen op. 87 auseinander: in Konzerten, mit einer Audio-Veröffentlichung sowie mit der Online-Serie #AvdeevaShostakovichProject, in der sie jedes der Stücke spielte und kommentierte. Geboren in Moskau, wurde sie als Fünfjährige an der dortigen Gnessin-Schule für Hochbegabte aufgenommen. Später studierte die heutige Wahlmünchnerin in Zürich sowie an der Internationalen Klavierakademie am Comer See.

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