Beethoven-Zyklus mit dem Quatuor Ébène, Teil 2

Vier Musiker posieren mit Streichinstrumenten vor dunklem Hintergrund. Sie tragen schwarze Abendgarderobe und halten ein Cello, zwei Geigen und eine Bratsche in den Händen. Sie stehen eng beieinander und blicken mit entspanntem Gesichtsausdruck in die Kamera.
Quatuor Ébène | Bild: Julien Mignot

Konzertinformationen

Auf Einladung der Berliner Philharmoniker


Info

»Das Quatuor Ébène behandelt die Streichquartette von Beethoven wie gerade frisch entdeckt, mit Energie, Sorgfalt und Hingabe«, schwärmte der Deutschlandfunk, als das Ensemble seine Gesamteinspielung der Beethoven-Quartette vorlegte. Ab dieser Saison präsentieren die vier den Zyklus in unserer Reihe Quartett. Die zweite Folge bietet zwei gegensätzliche Werke aus dem frühen Opus 18 – das spritzig-galante A-Dur-Quartett und das düster-dramatische c-Moll-Quartett. Hinzu kommt das vielschichtige Opus 127, das mit lyrischer Innigkeit und folkloristischer Derbheit den Auftakt zu Beethovens späten Streichquartetten bildet.


Besetzung

Quatuor Ébène:
Pierre Colombet Violine
Gabriel Le Magadure Violine
Marie Chilemme Viola
Yuya Okamoto Violoncello


Programm

Ludwig van Beethoven
Streichquartett A-Dur op. 18 Nr. 5

Ludwig van Beethoven
Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4

Pause

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Es-Dur op. 127


Serviceinformationen

Dauer ca. 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)


Termine und Tickets


Kammermusiksaal

17 bis 40 €

Konzerteinführung
19.30 Uhr
mit Susanne Stähr

Abo T: Quartett

Vision String Quartet
Vision String Quartet | Bild: Harald Hoffmann

Die besten Quartette in Serie

Unser Quartett-Abo mit vier Konzerten ab 82 Euro

Hintergrund

Biografie

Quatuor Ébène

Das französische Quatuor Ébène pflegt seit über 20 Jahren eine inspirierende, grenzüberschreitende Art des Streichquartettspiels. Dies zeigt sich in der oft ungewöhnlichen Programmgestaltung, die nicht nur das klassische Repertoire umfasst, sondern auch Ausflüge in die Genres Jazz und Pop unternimmt. Doch auch in der musikalischen Durchdringung der Werke hat das Streichquartett Maßstäbe gesetzt. Die unverwechselbare Ausdruckskraft war bereits zu spüren, als die damals noch junge Formation 2004 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD antrat – und gewann. Gefunden hatten sich die Mitglieder des Quartetts fünf Jahre zuvor während ihres Studiums an der Musikhochschule Boulogne-Billancourt. Sie nannten sich nach dem Ebenholz (französisch: ébène), das für den Bau von Streichinstrumenten so wichtig ist. 

Inzwischen gilt das Ensemble, das beim Quatuor Ysaÿe, bei Gábor Takács-Nagy, Eberhard Feltz und György Kurtág studierte, als eines der besten Streichquartette der Welt. Vor allem seine Einspielung sämtlicher Streichquartette Ludwig van Beethovens erregte Aufsehen, ebenso sein Engagement für den Nachwuchs im Rahmen seiner Ébène Quartet Academy an der Hochschule für Musik und Theater München. Das Quatuor Ébène besticht durch ein Spiel, das zugleich homogen und vielschichtig, tiefgründig und doch leicht sowie kraftvoll und intim wirkt. Und das, obwohl die Mitglieder – wie sie immer wieder betonen – oft ganz unterschiedlicher Meinung sind. Doch in einem sind sich alle einig: »Kreativität entsteht erst aus den Unterschieden.«

Besucherinfos