Auf Einladung der Berliner Philharmoniker
Info
Die Organisten der Kirche St. Sulpice in Paris gehören automatisch zu den Superstars ihrer Zunft. Seit Februar 2023 bekleidet nun Karol Mossakowski das prestigeträchtige Amt. Bei seinem Debüt in der Philharmonie Berlin teilt er sich das Podium mit Andreas Wittmann, langjähriger Oboist der Berliner Philharmoniker. Gemeinsam musizieren sie ein festliches Programm von Barock bis Romantik. Am Ende zieht Karol Mossakowski alle Register, wenn er mit einem klangprächtigen Werk von Marcel Dupré zeigt, dass die Orgel der Philharmonie auch nach 60 Jahren zu den besten Konzertsaalorgeln Europas gehört.
Besetzung
Karol Mossakowski Orgel
Andreas Wittmann Oboe
Programm
Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge C-Dur BWV 547
Johann Ludwig Krebs
Fantasie für Oboe und Orgel f-Moll Krebs-WV 604
Andreas Wittmann Oboe
Charles-Marie Widor
Orgelsymphonie Nr. 5 f-Moll op. 42 Nr. 1: 1. Satz Allegro vivace
Bertold Hummel
N. N. biblisch
Fünf biblische Szenen für Oboe und Orgel op. 45
Andreas Wittmann Oboe
Olivier Messiaen
La Nativité du Seigneur: 2. Satz Les Bergers
Georg Philipp Telemann
Sonate für Oboe und Orgel a-Moll TWV 41:a3
Andreas Wittmann Oboe
Marcel Dupré
Variations sur un vieux Noël op. 20
Serviceinformationen
Dauer ca. 1 Stunde und 10 Minuten
Großer Saal
24 €
Abo Z: Orgel
Karol Mossakowski wird gleichermaßen als Interpret wie als Improvisator hoch geschätzt. Die New York Classical Review bescheinigte ihm »ein brillantes Spektrum an Farben und dynamischen Nuancen« sowie eine »außerordentliche Kreativität und Fantasie«. Seit Februar 2023 ist er Titularorganist an Saint-Sulpice, der großen Pfarrkirche im Quartier de l‘Odéon in Paris, und folgt damit Komponisten wie Charles-Marie Widor und Marcel Dupré. Karol Mossakowski stammt aus Polen und studierte in Posen sowie am Pariser Conservatoire, unter anderem bei Olivier Latry, Thierry Escaich und Philippe Lefebvre. Der Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter des Prager Frühlings (2013) und des Grand Prix de Chartres (2016), gastiert als Solist in ganz Europa und tritt mit namhaften Orchestern unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Kent Nagano oder Mikko Franck auf. 2023 spielte er die Uraufführung von Philippe Hersants Orgelkonzert Unstern mit dem Orchestre National de Lyon. Im selben Jahr war er Artist in Residence beim Polnischen Radiosymphonieorchester in Katowice. Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Improvisation, die er auch in Stummfilmen pflegt. Als Komponist widmet er sich vor allem geistlicher Vokalmusik; zuletzt entstand Visages célestes für Chor und zwei Orgeln, das im Mai 2025 in Paris uraufgeführt wurde.
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