Aufnahme von Jordi Savall beim Dirigieren
Dirigent, Gambist, Vordenker der Alten Musik: Jordi Savall | Bild: Daniel Dittus

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Musikfest Berlin


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Der Atlantik als Begegnungsraum: Das große Verbrechen des Sklavenhandels im Dreieck zwischen Europa, Afrika und den Amerikas prägt die Welt, wie wir sie kennen. Auch die Musikgeschichte hat es nachhaltig verändert. Jordi Savall, der große Visionär der historischen Aufführungspraxis und Kenner der musikalischen Weltkulturen, entwickelt u. a. mit seinem wegweisenden Ensemble Hespèrion XXI und Musiker*innen aus Afrika und den Amerikas einen Klangdialog wechselseitiger Einflüsse zwischen europäischem Barock und den Liedern der Sklav*innen zwischen 1440 und 1880.


Besetzung

Hespèrion XXI
Tembembe Ensamble Continuo
La Capella Reial de Catalunya
Jordi Savall Leitung


Programm

Kreolische Lieder und Lieder der Sklav*innen aus der Alten und Neuen Welt

Villancicos de Lenguas von Gaspar Fernendes, Diegon Duron, Juan Gutiérrez de Padilla, Felip Olivelles, Juan Garcia de Cespedes und aus dem Codex Trujiilo

Tänze mit Variationen von Santiago de Murcia und anonymen Autor*innen

Europäische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts von André Danican Philidor l’ainé, Jean-Baptiste Lully und Jean-Philippe Rameau


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In Kooperation mit Berliner Festspiele



Großer Saal

Konzerteinführung
18.10 Uhr