Die Osterfestspiele Salzburg: Das ist auch viel Kammermusik mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Denn die Kammermusiktradition des Orchesters ist groß und ein Pfeiler seiner Exzellenz. Das wollen die Musikerinnen und Musiker auch in Salzburg zeigen. Die Konzerterlebnisse im Überblick.
Am 28. März gestaltete das Philharmonische Streichsextett Berlin ein Kammerkonzert unter dem Titel »Tradition und Öffnung« mit Werken von Nikolaj Rimsky-Korsakow und Peter Tschaikowsky. Es spielten Cornelia Gartemann (Violine), Christoph von der Nahmer (Violine), Julia Gartemann (Viola), Martin von der Nahmer (Viola), Knut Weber (Violoncello) und Stephan Koncz (Violoncello).
Am 29. März spielten Roxana Natalia Wisniewska Zabek (Violine), Eduardo Rios Silva (Violine), Joaquín Riquelme García (Viola), Solène Kermarrec (Violoncello) und Andraž Golob (Klarinette) ein Kammerkonzert mit dem Thema »Abschied von der schönen Welt«. Werke von Alexander Glasunow und Johannes Brahms standen auf dem Programm.
Am 30. März präsentierte das Blechbläserensemble der Berliner Philharmoniker unter dem Titel »Musik aus fünf Jahrhunderten« ein Programm, gespielt von Guillaume Jehl (Trompete), Tamás Velenczei (Trompete), Sarah Willis (Horn), Olaf Ott (Posaune), Jesper Busk Sørensen (Posaune), Stefan Schulz (Posaune), Alexander von Puttkamer (Tuba), David Guerrier (Trompete), Bertold Stecher (Trompete), Jonathon Robert Ramsay (Posaune) und Franz Schindlbeck (Trommel).
Am 30. März 2026 gestalteten Johanna Pichlmair (Violine), Rachel Schmidt (Violine), Tobias Reifland (Viola), Kyoungmin Park (Viola), Moritz Huemer (Violoncello) und László Gál (Horn) im Großen Saal des Mozarteums Salzburg das Kammerkonzert III der Osterfestspiele unter dem Titel »Kontrapunkt Mozart & Salieri« mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri.
Am 3. April spielten Hande Küden (Violine), Angelo de Leo (Violine), Joaquín Riquelme García (Viola) und Solène Kermarrec (Violoncello) in ihrem Kammermusikprogramm Werke »zwischen Krise und Aufbruch«. Zu hören waren das Erste Preußische Quartett von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117.
Am 4. April waren auch Tiergeräusche Teil des Programms. Stefán Ragnar Höskuldsson (Flöte), Dominik Wollenweber (Oboe), Andraž Golob (Klarinette und Bassklarinette), Stefan Schweigert (Fagott), Johannes Lamotke (Horn) und Matic Kuder (Klarinette) spielten Werke von Giuseppe Maria Cambini, Luciano Berio, Pavel Haas und Leoš Janáček.
Am 4. April fand schließlich die letzte Late Night der diesjährigen Osterfestspiele statt. Cornelia Gartemann (Violine), Allan Nilles (Viola), Ludwig Quandt (Violoncello), Hendrik Heilmann (Klavier), Simon Rössler (Schlagzeug), Franz Schindlbeck (Schlagzeug) und Jan Schlichte (Schlagzeug) spielten Werke von Arnold Schönberg und Dmitri Schostakowitsch, darunter auch die ambitionierte Bearbeitung für Klaviertrio und Schlagwerk von Victor Derevianko und Mark Petarsk seiner Symphonie Nr. 15 A-Dur op. 141.