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Durchsichtig, filigran, fast schwebend wirkt die Musik von Peinture, mit der Edison Denisov zu einem der führenden Modernisten der damaligen Sowjetunion avancierte – gemeinsam mit Alfred Schnittke und Sofia Gubaidulina, deren Werke ebenfalls beim diesjährigen Festival zu erleben sind, bildete er die in der UdSSR unerwünschte Avantgarde-Troika. Vladimir Jurowski und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin präsentieren das viel zu selten gespielte Orchesterwerk beim Musikfest Berlin, bevor sie mit der 1973 in West-Berlin entstandenen 2. Sinfonie des rumänischen Komponisten und 100-jährigen Jubilars Anatol Vieru für eine echte Wiederentdeckung sorgen. Der Abend schließt mit der Chor-Sinfonie Die Glocken, die Sergej Rachmaninow zu seinen besten Werken zählte. Neben einem international renommierten Solist*innenensemble singt der Rundfunkchor Berlin.
Besetzung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski Dirigent
Galina Cheplakova Sopran
Anton Rositskiy Tenor
Vladislav Sulimsky Bariton
Rundfunkchor Berlin
Programm
Edison Denissow
Peinture
Anatol Vieru
Symphonie Nr. 2
Sergej Rachmaninow
Die Glocken (Kolokola) für Soli, Chor und Orchester op. 35
Galina Cheplakova Sopran, Anton Rositskiy Tenor, Vladislav Sulimsky Bariton, Rundfunkchor Berlin
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In Kooperation mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin
Großer Saal
Konzerteinführung
19.15 Uhr
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