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Dramatisch, leidenschaftlich, klagend – Werke in der Tonart c-Moll haben einen ganz eigenen Charakter. Franz Schubert schrieb seinen schmerzvollen c-Moll-Streichquartettsatz bereits als 17-Jähriger. Johannes Brahms hingegen feilte fast 20 Jahre an seinem düster-aufbegehrenden Opus 51 Nr. 1. Über beiden steht das große Vorbild Ludwig van Beethoven: Sein Quartett op. 59 Nr. 1 führt zwar in die hellere Klangwelt von F-Dur, entfaltet aber eine musikalische Dichte und expressive Kraft, die weit in die Romantik vorausweist. Im mitreißenden Finale greift Beethoven ein populäres russisches Thema auf – eine Hommage an Fürst Rasumowsky, den Auftraggeber des Werks.
Besetzung
Philharmonisches Streichquartett:
Dorian Xhoxhi Violine
Helena Madoka Berg Violine
Christoph Heesch Violoncello
Takehiro Konoe Viola
Programm
Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1 »Rasumowsky«
Pause
Franz Schubert
Streichquartettsatz c-Moll D 103 (Fragment)
Johannes Brahms
Streichquartett Nr. 1 c-Moll op. 51 Nr. 1
Serviceinformationen
Dauer ca. 1 Stunde und 45 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause)
Kammermusiksaal
12 bis 32 €
Abo Q: Berliner Philharmoniker Ensembles
Ludwig van Beethoven war für spätere Komponisten sowohl Inspiration als auch Herausforderung. Wie konnte man es auch nur wagen, sich an jemandem zu messen, der solch vollendete Symphonien, Streichquartette und Klaviersonaten hinterlassen hatte? Unsere Serie Berliner Philharmoniker Ensembles blickt auf ein ambivalentes Verhältnis von Vorbild und Nachfolgern.
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