QuartettBeethoven-Zyklus mit dem Quatuor Ébène

Vier Musiker posieren mit Streichinstrumenten vor dunklem Hintergrund. Sie tragen schwarze Abendgarderobe und halten ein Cello, zwei Geigen und eine Bratsche in den Händen. Sie stehen eng beieinander und blicken mit entspanntem Gesichtsausdruck in die Kamera.
Quatuor Ébène | Bild: Julien Mignot

Konzertinformationen

Auf Einladung der Berliner Philharmoniker


Info

Das Quatuor Ébène setzt mit seinen Beethoven-Interpretationen Maßstäbe: dank seiner rhythmischen Präzision, spielerischen Energie und seiner beeindruckenden Ausdrucksvielfalt. Anlässlich des 200. Todestages von Beethoven ist unsere Serie Quartett in dieser Saison ganz für das Ensemble reserviert. Zur Eröffnung der Reihe erklingen das erste Streichquartett aus dem frühen Opus 18, mit dem Beethoven bereits seine ganze kompositorische Originalität zeigte, sowie zwei Werke der mittleren Schaffensphase: das gesangliche Opus 74 – wegen seiner gezupften Passagen im ersten Satz »Harfenquartett« genannt – und das spannungsgeladene Streichquartett C-Dur, komponiert für den Fürsten Rasumowsky.


Besetzung

Quatuor Ébène:
Pierre Colombet Violine
Gabriel Le Magadure Violine
Marie Chilemme Viola
Yuya Okamoto Violoncello


Programm

Ludwig van Beethoven
Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Es-Dur op. 74 »Harfenquartett«

Pause

Ludwig van Beethoven
Streichquartett C-Dur op. 59 Nr. 3 »Rasumowsky«


Serviceinformationen

Dauer ca. 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)


Termine und Tickets


Kammermusiksaal

18 bis 41 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Susanne Stähr

Abo T: Quartett

Hintergrund

Biografie

Quatuor Ébène

Das französische Quatuor Ébène kultiviert seit über 20 Jahren eine inspirierende, grenzüberschreitende Art des Streichquartettspiels. Dies zeigt sich in der oft ungewöhnlichen Programmgestaltung, die nicht nur das klassische Repertoire umfasst, sondern auch Ausflüge in die Genres Jazz und Pop unternimmt. Doch auch in der musikalischen Durchdringung der Werke hat das Streichquartett Maßstäbe gesetzt. Die unverwechselbare Ausdruckskraft war bereits zu spüren, als die damals noch junge Formation 2004 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD antrat – und gewann. Gefunden hatten sich die Mitglieder des Quartetts fünf Jahre zuvor während ihres Studiums an der Musikhochschule Boulogne-Billan-court. 

Sie nannten sich nach dem Ebenholz (französisch: ébène), das für den Bau von Streichinstrumenten so wichtig ist. Inzwischen gilt das Ensemble, das beim Quatuor Ysaÿe, bei Gábor Takács-Nagy, Eberhard Feltz und György Kurtág studierte, als eines der besten Streichquartette der Welt. Vor allem seine Einspielung sämtlicher Streichquartette Ludwig van Beethovens erregte Aufsehen, ebenso sein Engage-ment für den Nachwuchs im Rahmen seiner Ébène Quartet Academy an der Hochschule für Musik und Theater München. Das Quatuor Ébène besticht durch ein Spiel, das zugleich homogen und vielschichtig, tiefgründig und doch leicht sowie kraftvoll und intim wirkt. Und das, obwohl die Mitglieder – wie sie immer wieder betonen – oft ganz unterschiedlicher Meinung sind. Doch in einem sind sich alle einig: »Kreativität entsteht erst aus den Unterschieden.«

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