Late Night »Down Under«

Die Philharmonie Berlin mit goldenen Paneelen und weißen unteren Stockwerken wird in der Abenddämmerung beleuchtet, mit einem bewölkten Himmel im Hintergrund. Auf einem großen Banner steht auf Deutsch »Zusammen einzigartig!.
Die Philharmonie im Abendlicht | Bild: Stephan Rabold

Konzertinformationen

Musikfest Berlin


Info

Zwei australische Komponist*innen, eine Late Night: Nur wenige Tage nach seinem Dirigenten-Debüt bei den Berliner Philharmonikern greift unser Composer in Residence Brett Dean zur Bratsche. Gemeinsam mit Solisten des Orchesters und dem Pianisten Benjamin Hochman präsentiert er sein Imaginary Ballet: eine Suite voller Tempo, Rhythmus und tänzerischer Energie. Von Cathy Milliken – die wie Brett Dean aus Brisbane stammt – erklingt die Uraufführung ihres neuen Werks In Play. Den romantischen Schlusspunkt setzt das Klavierquartett von Brett Deans Lieblingskomponisten Robert Schumann, ein Werk, das verträumt beginnt und sich bis in höchste Leidenschaft steigert.


Besetzung

Noah Bendix-Balgley Violine
Brett Dean Viola
Ludwig Quandt Violoncello
Benjamin Hochman Klavier


Programm

Cathy Milliken
In Play (Marjorie Veronica Milliken gewidmet, Uraufführung)

Brett Dean
Imaginary Ballet

Robert Schumann
Klavierquartett Es-Dur op. 47


Serviceinformationen

Dauer ca. 1 Stunde


Termine und Tickets


Großer Saal

25 €

Hintergrund

Biografie

Brett Dean

Brett Dean studierte am Queensland Conservatory of Music in seiner Heimatstadt Brisbane, bevor er 1984 nach Deutschland kam und 14 Jahre lang als Bratschist bei den Berliner Philharmonikern wirkte. Seit den 1990er-Jahren widmet er sich zunehmend dem Komponieren und gab im Jahr 2000 seine Stelle im Orchester auf. Seine Werke werden heute von renommierten Symphonieorchestern in aller Welt aufgeführt. 

In der Saison 2026/27 ist der vielfach ausgezeichnete Musiker Composer in Residence der Berliner Philharmoniker. Im Rahmen dieser Residency stehen zahlreiche seiner Kompositionen auf dem Programm. Außerdem wird Dean mit den Musiker*innen der Karajan-Akademie zusammenarbeiten und als Bratscher mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auftreten. Zudem dirigiert er in diesen Konzerten erstmals sein ehemaliges Orchester.

Noah Bendix-Balgley

Der aus North Carolina stammende Geiger war von 2011 bis 2015 Erster Konzertmeister des Pittsburgh Symphony Orchestra, bevor er in gleicher Funktion zu den Berliner Philharmonikern wechselte. Neben dieser Tätigkeit tritt Noah Bendix-Balgley als Solist mit führenden Orchestern in aller Welt auf – natürlich auch in Konzerten der Berliner Philharmoniker. 

Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt er in mehreren festen Ensembles, etwa im Trio mit dem Pianisten Robert Levin und dem Cellisten Peter Wiley sowie im genreübergreifenden Septett Philharmonix mit Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker. Noah Bendix-Balgley begeistert sich auch für traditionelle Klezmer-Musik. Er ist mit weltberühmten Gruppen wie Brave Old World aufgetreten, hat bei Workshops in ganz Europa und den Vereinigten Staaten unterrichtet und das Klezmer-Violinkonzert Fidl-Fantazye komponiert, das im April 2023 in der Philharmonie Berlin zu hören war.

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