Ensemble Modern / Neue Vocalsolisten Stuttgart / SWR Experimentalstudio

Zwei große, spiralförmige Ammonitenfossilien, die in Felsen eingebettet sind und in einer Schwarz-Weiß-Nahaufnahme detaillierte Rippen und Rillen zeigen.
Ammoniten | Bild: Marianne Cornelissen-Kuyt, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Partituren, die in Grenzbereiche führen: Anfang, Übergang und Ende. Das neue Werk des ungarischen Komponisten Márton Illés folgt dem Dichter Felix Reinhuber auf seiner Suche nach dem Ursprung der Sprache vor Millionen von Jahren. Die spekulative Klang- und Laut-Forschung bringt die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und das Ensemble Modern unter Michael Wendeberg mit dem SWR Experimentalstudio aus Freiburg zusammen, wobei die Geburt der Sprache eine Geschichte der Anfänge verheißt, voller Möglichkeiten, voller überschüssiger Potentiale. Mit They left us grief-trees wailing at the wall blickt Clara Iannotta hingegen – auf den Spuren der Dichterin Dorothy Molloy – auf das ultimative Ende: klagend, geheimnisvoll, aber zugleich voller Liebe zum Leben. Das Werk echo from afar (ii) der italienischen Komponistin untersucht ihre Erfahrung einer Strahlentherapie sowie die damit verbundenen Geräusche als Klangerlebnis.


Besetzung

Ensemble Modern
Neue Vocalsolisten Stuttgart
SWR Experimentalstudio


Programm

Clara Iannotta
They left us grief-trees wailing at the wall für neun verstärkte Instrumente

Clara Iannotta
echo from afar (ii) für sechs Musiker*innen und Elektronik

Márton Illés
von mund zu mund für Stimmen, Ensemble und Live-Elektronik nach einem Text von Felix Reinhuber (Uraufführung)


Serviceinformationen

Dauer ca. 2 Stunden und 30 Minuten

In Kooperation mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin


Termine und Tickets


Kammermusiksaal

Konzerteinführung
19.10 Uhr

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