Herbert Blomstedt dirigiert Bruckners Siebte Symphonie

Herbert Blomstedt mit grauem Haar und Brille, trägt ein weißes Hemd und lächelt sanft, während er in die Kamera blickt. Der Hintergrund ist unscharf.
Herbert Blomstedt | Bild: Martin U. K. Lengemann

Konzertinformationen


Info

So viel Jubel war für den notorisch erfolglosen Anton Bruckner neu: Nach der Uraufführung seiner Siebten Symphonie wurde ihm »zum Schluss eine ¼ Stunde applaudiert« – eine Begeisterung, die bis heute anhält. Herbert Blomstedt vermutet als Grund für die Beliebtheit der Siebten, dass die Themen einfacher und von einer »Wagnerschen Breite« seien. Blomstedt selbst ist eine Autorität in Sachen Bruckner. Das zeigen immer wieder gefeierte Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, in denen der Dirigent sein feines Gespür für die emotionale Tiefe und die spannungsvollen Steigerungen dieser Musik unter Beweis stellt.


Besetzung

Berliner Philharmoniker
Herbert Blomstedt Dirigent


Programm

Anton Bruckner
Symphonie Nr. 7 E-Dur

Werkeinführung


Serviceinformationen

Dauer ca. 1 Stunde und 15 Minuten


Termine und Tickets


Großer Saal

49 bis 156 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Johannes David Wolff

Abo F: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

49 bis 156 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr
mit Johannes David Wolff

Abo M: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

49 bis 156 €

Konzerteinführung
18.15 Uhr
mit Johannes David Wolff

Abo AK: Abo kompakt

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Hintergrund

Biografie

Herbert Blomstedt

»Dirigent zu sein, ist ein guter Beruf, um alt zu werden, denn es ist immer eine Herausforderung – und Herausforderungen braucht man, wenn man älter wird«, sagt Herbert Blomstedt, Jahrgang 1927, den eine 50-jährige Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern verbindet. Der schwedisch-amerikanische Dirigent ist ein Künstler, der in Demut hinter das musikalische Werk zurücktritt – nobel, charmant und uneitel: »Ich sehe meinen Auftrag darin, dass die Musik möglichst viel sagt und ich möglichst wenig.« Auch wenn er ein Werk schon oft dirigiert hat, überdenkt er seine Sichtweise immer neu: »Ich mache mir viele Notizen, denn ich studiere die Partituren sehr genau, damit jede Note ihren besonderen Sinn bekommt.« 

Herbert Blomstedt, der in Uppsala, New York, Darmstadt und Basel ausgebildet wurde, debütierte 1954 am Pult des Stockholmer Philharmonischen Orchesters. Im Laufe seiner Karriere war er unter anderem Chefdirigent in San Francisco, Leipzig, Kopenhagen, Stockholm und Dresden. Seine ehemaligen Orchester sowie die Wiener Philharmoniker haben ihn zum Ehrendirigenten ernannt. Noch heute dirigiert er regelmäßig jene Orchester, die er als seine »Familie« bezeichnet. Blomstedt ist davon überzeugt, dass es in musikalischen Fragen keine absolute Sicherheit geben kann: »Selbstzweifel begleiten mich immer. Selbstzweifel sind gut. Das Gegenteil, ein Zuviel an Sicherheit, ist in der Kunst tödlich.«

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