Kirill Petrenko
Kirill Petrenko | Bild: Stephan Rabold

Konzertinformationen


Info

Mit seinem Zyklus Mein Vaterland schuf Bedřich Smetana eine musikalische Liebeserklärung an seine tschechische Heimat – an ihre Landschaft, ihre Geschichte, ihre Sagen. Kirill Petrenko präsentiert die sechs Symphonischen Dichtungen des Zyklus, die uns jedes Mal in ganz unterschiedliche romantische Klangwelten führen – mal majestätisch, mal dramatisch, mal lyrisch, aber immer voller böhmischer Musizierlust. Das bekannteste Werk daraus ist zweifellos Die Moldau, jene frische, folkloristisch anmutende Tondichtung, die den gleichnamigen Fluss porträtiert.


Besetzung

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Dirigent


Programm

Bedřich Smetana
Má vlast (Mein Vaterland)



Großer Saal

37 bis 103 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr

Abo H: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

37 bis 103 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr

Abo G: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern


Großer Saal

37 bis 103 €

Konzerteinführung
19.15 Uhr

Abo I: Konzerte mit den Berliner Philharmonikern

Wie Friedrich zu Bedřich wurde
Die Geschichte einer Selbstfindung

Bedřich Smetana | Bild: Finnish Heritage Agency, CC BY 4.0, via Museovirasto

Bedřich Smetana gilt als Begründer der tschechischen Nationalmusik. Dabei war seine Muttersprache das Deutsche, während er sich das Tschechische mühsam erarbeiten musste.


Biografien

Kirill Petrenko

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Geboren im sibirischen Omsk, erhielt er seine Ausbildung zunächst in seiner Heimatstadt und später in Österreich. Seine Dirigentenkarriere begründete er an der Oper mit Chefpositionen am Meininger Theater und an der Komischen Oper Berlin. Von 2013 bis 2020 war Kirill Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Zudem gastierte er an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt, von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra national in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York und den Bayreuther Festspielen. Auch die großen internationalen Symphonieorchester – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel – hat er dirigiert. In der Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern haben sich seit seinem Debüt 2006 vielfältige programmatische Schwerpunkte herausgebildet. Dazu gehört die Arbeit am klassisch-romantischen Kernrepertoire des Orchesters, beispielhaft zu erleben beim Amtsantritt mit Beethovens Neunter Symphonie. Ein weiteres Anliegen Kirill Petrenkos sind zu Unrecht vergessene Komponisten wie Josef Suk oder Erich Wolfgang Korngold. Ebenfalls im Fokus stehen russische Werke, wobei vor allem Aufführungen von Tschaikowskys Opern Mazeppa, Jolanthe und Pique Dame zuletzt für Aufmerksamkeit gesorgt haben.