Saison 2026/27

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Facettenreich
Die Berliner Philharmoniker
in all ihrer musikalischen Vielfalt

Die Berliner Philharmoniker stehen für eine einzigartige künstlerische Vielfalt: Ihre Mitglieder bewegen sich durch unterschiedlichste Epochen und Stilwelten, lassen historische Klangsprache ebenso lebendig werden wie zeitgenössische Impulse und ungewohnte musikalische Perspektiven. Diese Facetten zeigen sich nicht nur in Orchesterkonzerten, sondern ebenso in kammermusikalischen Besetzungen. Auch in dieser Saison laden unsere Konzerte dazu ein, die Neugier, Offenheit und Experimentierfreude der Musikerinnen und Musiker zu erleben.

Orchesterkonzerte
mit den Berliner Philharmonikern

Über 30 Orchesterprogramme erwarten Sie mit den Berliner Philharmonikern in der kommenden Saison – ein Großteil mit Chefdirigent Kirill Petrenko. Daneben freuen wir uns auf viele namhaften Gastdirigent*innen und Solist*innen sowie interessante Debüts.

Berliner Philharmoniker Ensembles
Kammermusik in Serie

Die außergewöhnliche Qualität des Orchesters speist sich auch aus der intensiven kammermusikalischen Arbeit seiner Mitglieder. In der Saison 2026/27 widmet sich die Kammermusikreihe Berliner Philharmoniker Ensembles verstärkt Werken von Ludwig van Beethoven, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt.

Abonnements &

Flex-Pakete

Die ganze Vielfalt der Berliner Philharmoniker erleben Sie am besten mit einem unserer abwechslungsreichen Abonnements – kuratiert von uns für Sie. Oder Sie entscheiden selbst und stellen sich Ihr persönliches Flex-Paket aus drei, fünf oder neun Konzerten zusammen.

Lassen Sie sich einstimmen

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Konzerte mit Kirill Petrenko

Für Kirill Petrenko bildet sie die DNA der Berliner Philharmoniker: die Musik der deutsch-österreichischen Klassik und Romantik. In dieser Saison interpretiert er sie mit Werken von Beethoven, Mendelssohn, Brahms und Strauss. Auch der slawische Kulturraum liegt dem Chefdirigenten am Herzen, wie der Saisonstart mit Tschaikowskys Vierter Symphonie zeigt. Gleich zweimal ist Kirill Petrenko als Operndirigent zu erleben, mit Wagners Die Walküre und Humperdincks Hänsel und Gretel. Was ebenfalls nicht fehlen darf: ohrenöffnende Neubegegnungen, wie sie etwa Messiaens Les Offrandes oubliées und die Uraufführung eines Werkes von Sarah Nemtsov ermöglichen.

Höhepunkte

Do 28.01.2027 | Fr 29.01.2027 | Sa 30.01.2027

Beethovens Missa solemnis

Die Missa solemnis zählt zu Beethovens persönlichsten Werken – ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Glauben und zugleich zur Menschlichkeit. Zum 200. Todestag des Komponisten interpretieren Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker das Werk als Abschluss unserer Biennale Zeichen & Wunder.

Sa 03.04.2027

Wagners »Walküre« konzertant

Ehebruch, Inzest, Walkürenritt und Feuerzauber – Richard Wagners Walküre ist von einzigartiger Dramatik. Nach Aufführungen bei den Osterfestspielen Salzburg bringen Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker Die Walküre konzertant nach Berlin – als Fortsetzung ihres in der vergangenen Saison begonnenen Zyklus Der Ring des Nibelungen.

Do 27.05.2027 | Sa 29.05.2027 | So 30.05.2027

Hänsel & Gretel

Zwei mutige Kinder, die sich durch eigene Cleverness aus den Fängen einer Hexe befreien – Engelbert Humperdinck machte aus dem populären Märchen Hänsel und Gretel eine Oper, die bis heute verzaubert. Die halbszenische Aufführung wird vom Chor der Vokalhelden unterstützt. Dieser entstammt dem Education-Programm der Berliner Philharmoniker, dessen 25-jähriges Jubiläum wir in dieser Saison feiern.

Gesichter der Saison

Leif Ove Andsnes
Klavier

Martha Argerich
Klavier

Yefim Bronfman
Klavier

Seong-Jin Cho
Klavier

Gustavo Dudamel
Dirigent

Isabelle Faust
Violine

Vilde Frang
Violine

Augustin Hadelich
Violine

Daniel Harding
Dirigent

Jakub Hrůša
Dirigent

Marek Janowski
Dirigent

Paavo Järvi
Dirigent

Yo-Yo Ma
Cello

Klaus Mäkelä
Dirigent

Zubin Mehta
Dirigent

Sir Simon Rattle
Dirigent

François-Xavier Roth
Dirigent

Lahav Shani
Dirigent

Tugan Sokhiev
Dirigent

Christian Tetzlaff
Violine

Daniil Trifonov
Klavier

Mitsuko Uchida
Klavier

Yuja Wang
Klavier

Pinchas ZukermanVioline

Brett Dean
Composer in Residence

Einen wie Brett Dean gibt es in der Geschichte der Berliner Philharmoniker kein zweites Mal. 14 Jahre lang spielte er als Bratschist im Orchester und trat parallel mit Improvisationen in Kreuzberger Clubs auf.

1999 verließ er die Philharmoniker und wurde ein weltweit gefragter Komponist. In der Saison 2026/27 ist Brett Dean Composer in Residence seines früheren Orchesters. Zu erleben sind Werke, die das Ausdrucksspektrum des klassischen Instrumentariums einfallsreich erweitern – und in deren sinnlicher Schönheit Brett Deans Vergangenheit bei den Berliner Philharmonikern nachhallt. Oder wie er selbst es sagt: »Der Klang dieses Orchesters steckt beim Komponieren immer noch in mir.«

Gespräch mit Brett Dean

Biennale
»Zeichen & Wunder«

Woran glauben wir? An welche spirituellen Mächte, an welche Werte? Diese Frage durchzieht viele große Werke der Musik und ist von zeitloser Dringlichkeit. In unserer Biennale Zeichen & Wunder – vom Glauben, Hoffen und Zweifeln machen wir uns auf eine Reise in die Welt der Transzendenz und der Weltanschauungen – mit einem Festival, das unterschiedlichste Genres, Klänge und Perspektiven zusammenführt. Große geistliche Werke wie Beethovens Missa solemnis sind hier ebenso zu erleben wie ein Late Night-Konzert, das die Musik Hildegard von Bingens in unsere Zeit überführt. 

Wie plant man eine Saison?
Interview mit Intendantin Andrea Zietzschmann

Ein Gespräch mit der Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker über die Konzeption einer Saison und die Balance zwischen Tradition, Entdeckung und künstlerischer Weiterentwicklung.

Wie entstehen die Programme einer Saison? Kommen die Impulse eher von den Dirigent*innen, vom Orchester oder ist es ein Pingpong?

AZ: Es ist tatsächlich eine Mischung von allem. Wir treffen uns regelmäßig in einer Planungsrunde, in der die Orchester- und Medienvorstände, Annette Mangold als Leiterin der Programmplanung, ein Mitglied des Fünferrats und – für seine eigenen Projekte – natürlich Kirill Petrenko zusammenkommen.

Zunächst schauen wir auf mögliche thematische Schwerpunkte: Gibt es ein Festival wie die Biennale? Wen möchten wir als Artist oder Composer in Residence einladen, welche Aufträge vergeben wir an Komponist*innen? Welche weiteren Akzente setzen wir und welche Programme gehen wo mit auf Tournee? Gleichzeitig geht es um eine ausgewogene wie attraktive Repertoireverteilung in 120 Konzerten pro Saison, die zum einen das Publikum begeistern und zum anderen das Orchester für seine Weiterentwicklung fordern soll – vom Kernrepertoire der Klassik und Romantik über die Moderne bis zur zeitgenössischen Musik. So entsteht nach und nach ein Mosaik, das ohne Wiederholungen auskommen soll und zugleich Debütant*innen geeignete Werke ermöglicht.

Wir formulieren unsere Wünsche an Dirigent*innen und Solist*innen, sie die ihrigen, dann beginnen der bilaterale Austausch und die Repertoirediskussion, bis alles stimmig ist. Kaum einer möchte, abgesehen von Uraufführungen, bei den Berliner Philharmonikern Werke dirigieren, die er oder sie neu ins Repertoire nimmt.

Welches Repertoire ist den Berliner Philharmonikern besonders wichtig?

AZ: Ganz wichtig ist das klassische Repertoire, Mozart und Beethoven – auch Haydn. Klassische Werke sind für die »Hygiene« des Orchesters essenziell. Viele Dirigent*innen haben gerade vor Mozart besonders großen Respekt. Im Bereich des Barockrepertoires planen wir meist ein Programm pro Saison mit Vertreter*innen der historischen Aufführungspraxis.

Dazu kommen Werke von Schumann, Mendelssohn, Brahms, Mahler, Bruckner, Strauss, Schostakowitsch, Strawinsky, Tschaikowsky – die großen Symphoniker und natürlich auch die Vertreter der klassischen Moderne. Aber im Zentrum steht doch das deutsche Repertoire von der Klassik bis zur Spätromantik.

Wie weit im Voraus planen Sie?

AZ: Unsere Osterfestspiele sind bis 2030 durchgeplant mit einem Ring-Zyklus von Wagner und Schönbergs Moses und Aaron. Internationale Tourneen und unsere Europakonzerte bereiten wir ebenfalls bis 2030 vor, diese brauchen einfach längeren Vorlauf. Außerdem wissen wir jetzt schon, wer unser Artist in Residence für 2027/28 wird, und haben jemanden für 2028/29 im Blick. Sehr gefragte Gastdirigenten wie Gustavo Dudamel oder Yannick Nézet-Séguin versuchen wir frühzeitig zu sichern.

Wenn Dirigentinnen oder Dirigenten regelmäßig kommen – gibt es dann eine gemeinsame langfristige Planung?

AZ: Bei langjährigen Gästen wie etwa Tugan Sokhiev, Emmanuelle Haïm oder Daniel Harding überlegen wir tatsächlich gemeinsam für mehrere Jahre, welche Projekte reizvoll sind.

Wie entsteht die Entscheidung, wer Artist oder Composer in Residence wird?

AZ: Für die Wahl der oder des Artist in Residence ist entscheidend, dass man sich kennt, sich künstlerisch schätzt und Lust auf eine intensivere Zusammenarbeit hat – auf Kammermusik, Orchesterkonzerte, Projekte mit dem Education-Team und der Karajan-Akademie. Und natürlich bringt sich hier auch Kirill Petrenko ein.

Die Vorschläge kommen aus der Planungsrunde, inzwischen auch aus dem Orchester. Auch beim Composer in Residence schauen wir: Haben wir bereits eine künstlerische Beziehung? Wer bringt welche kompositorischen Impulse mit und schreibt attraktiv für großes Orchester? Brett Dean hat in der kommenden Saison sicher einen Sonderstatus – er kennt als ehemaliger Bratschist der Berliner Philharmoniker das Orchester von innen, ist inzwischen ein international profilierter Komponist und wird die außergewöhnlichen Qualitäten des Orchesters in seinem neuen Werk berücksichtigen.

Nach welchem Verfahren entscheiden Sie über Debüt­s, und wer wirkt an diesen Entscheidungen mit?

AZ: Auch das geschieht in der Planungsrunde. Wir tauschen uns regelmäßig mit Kirill Petrenko, den Vorständen und Annette Mangold aus. Wir beobachten den Markt, gehen in Konzerte von Dirigent*innen, die wir noch nicht erlebt haben und verfolgen deren Entwicklung. Entscheidend ist der richtige Moment für das Debüt: Niemand sollte zu früh eingeladen werden, sondern schon Erfahrung und natürlich großes Talent mitbringen. Ein missglücktes Debüt lässt sich oft nur schwer korrigieren.

Worauf freuen Sie sich persönlich in der kommenden Saison?

AZ: Auf jedes Projekt mit Kirill Petrenko! Wir warten seit Langem auf seine Interpretation von Tschaikowskys Vierter – die Fünfte und die »Pathétique« waren großartig, nun kommt die Vollendung dieser Dreiergruppe.

Ich freue mich auf die Oper Hänsel und Gretel von Humperdinck – ein Herzenswunsch von Kirill Petrenko zum 25-jährigen Jubiläum des Education & Outreach-Programms. Ich bin sehr neugierig auf neues Repertoire, z. B. die Uraufführungen von Sarah Nemtsov, Cathy Milliken und Brett Dean, der im Rahmen des Musikfests Berlin eigene Werke dirigiert. Ich freue mich auch sehr auf die 25 Konzerte der Biennale und die vielen abwechslungsreichen Formate, die wir bei diesem Festival anbieten – und darauf, die Kantate Faust et Hélène von Lili Boulanger zum ersten Mal zu hören. Ich freue mich auf die Wiederbegegnung mit Martha Argerich etwa und vielen weiteren Künstler*innen, mit denen über die Jahre Freundschaften entstanden sind.

Aber wenn ich nur eines hervorheben müsste, ist es die Walküre unter der Leitung von Kirill Petrenko bei den kommenden Osterfestspielen in Salzburg und anschließend konzertant in Berlin.

Debüts

Klicken Sie auf die Porträts, um mehr zu erfahren.

Elim Chan mit glattem, schulterlangem dunklem Haar und rotem Lippenstift trägt einen roten Mantel und blickt vor einem schlichten dunklen Hintergrund direkt in die Kamera.

Elim Chan
Dirigentin

Elim Chan beschreibt ihre Arbeit als eine »Mischung aus Spitzendiplomatin und animierender Impulsgeberin«. Die in Hongkong geborene Dirigentin, die in den USA am Smith College und später an der University of Michigan studierte, gehört zu den gefragtesten Orchesterleitern ihrer Generation. Nach ihrem gefeierten Debüt beim Boston Symphony Orchestra war im Boston Classical Review euphorisch von einem »Wunder an Kontrolle und Verständnis« zu lesen. Es folgten spektakuläre Debüts, unter anderem bei den Salzburger Festspielen, beim Royal Concertgebouw Orchestra, bei den Orchestern von San Francisco und New York sowie bei der Staatskapelle Berlin.

Ein älterer Mann mit Glatze, weißem Bart und Schnurrbart steht vor einer hellblauen Wand, trägt eine schwarze Jacke über einem dunklen Hemd und schaut mit einem leichten Lächeln in die Kamera.

Brett Dean
Dirigent

»Es gibt gesellschaftliche Themen, die mich bewegen«, sagt Brett Dean. »Und ich versuche als Komponist mit meinen Mitteln, diese Themen zu reflektieren.« Brett Dean studierte Bratsche in seiner Heimatstadt Brisbane, bevor er 1984 nach Deutschland zog und vierzehn Jahre lang bei den Berliner Philharmonikern spielte. In dieser Zeit begann er mit dem Komponieren. Seine Musik wird von vielen führenden Orchestern und Dirigenten gefeiert, darunter Sir Simon Rattle, Vladimir Jurowski, Simone Young, Daniel Harding und Andris Nelsons. Viele Werke Deans beziehen sich auf Themen aus Literatur, Politik, Umwelt und visueller Kunst. In der Saison 2026/27 ist er Composer in Residence der Berliner Philharmoniker.

Yunchan Lim mit mittellangen dunklen Haaren, die ein weißes Hemd und eine graue Strickjacke trägt, sitzt vor einem schlichten hellen Hintergrund und schaut ruhig in die Kamera.

Yunchan Lim
Pianist

»Ich möchte die Schönheit der Musik so ausdrücken, wie sie ist, ohne unnötige Emotion hinzuzufügen«, sagte Yunchan Lim – nachdem er im Alter von 18 Jahren und als jüngster Teilnehmer des Wettbewerbs bei der Van Cliburn International Piano Competition 2022 die Goldmedaille gewonnen hatte. Tatsächlich spielt der südkoreanische Newcomer auch große romantische Musik mit disziplinierter Zurückhaltung. Lim, der als 7-Jähriger mit dem Klavierspiel begann, durchlief die Seoul Arts Center Music Academy, bevor er mit 13 Jahren an das Korea National Institute for the Gifted in Arts wechselt, die musikalisch Hochbegabten eine stark individualisierte musikalische Ausbildung ermöglicht.

Alexander Malofeev
Pianist

Alexander Malofeev (Jahrgang 2001) schafft »emotionale Wirklichkeiten, die so zauberhaft, so vielfältig und intensiv sind, dass es einem den Boden unter den Füßen wegzieht und den Atem raubt« (Der Standard). Malofeev studierte an legendären Instituten wie der Gnessin Spezialschule sowie am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. 2014 im Alter von nur 13 Jahren gewann er den ersten Preis und die Goldmedaille beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für Nachwuchsmusiker. Heute ist Malofeev bei führenden Orchestern, bei internationalen Festivals und bei renommierten Klavierserien zu Gast.

Maxime Pascal
Dirigent

Warum er Dirigent wurde? »Weil ich so wirklich mitten im Orchester bin«, sagt Maxime Pascal, der 2014 mit dem Herbert von Karajan Young Conductors Award ausgezeichnet wurde. Inzwischen ist er Musikdirektor des Symphonieorchesters Helsingborg und Principal Guest Conductor des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. 2008 gründete er außerdem das visionäre Musik- und Künstlerkollektiv Le Balcon, das in seinen Konzerten Musik, Elektronik, Licht, Video und Raumkonzepte verbindet.

Markus Poschner
Dirigent

Er ist ein Energiebündel auf den internationalen Podien und startete seine Karriere als Jazzpianist: Markus Poschner. Der gebürtige Münchner ist designierter Chefdirigent des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien sowie designierter Music Director des Utah Symphony Orchestra. Zudem trat Poschner erst kürzlich die Leitung des Baseler Sinfonieorchesters an: »Als Chefdirigent geht es mir darum, eine gemeinsame Vision zu entwickeln.«

25 Jahre Education & Outreach

Weltweit Menschen jeden Alters für klassische Musik begeistern, gemeinsame Erlebnisse schaffen, kreativ sein und Neues ausprobieren – das ermöglicht unser Education & Outreach-Programm seit 25 Jahren. In den Mitmach- und Familienkonzerten wird es wieder farbenfroh und stimmungsvoll. Zu unserem Jubiläumsprogramm im Frühsommer 2027 gehören neben der Oper Hänsel und Gretel mit Kirill Petrenko und Orchesterkonzerten mit Yo-Yo Ma auch digitale Entdeckungsreisen, das youngSTAR Festival und viele weitere Aktionen am Kulturforum und in der Stadt. Feiern Sie mit – 25 Jahre sind erst der Anfang!

Die Saison in Zahlen

127

Konzerte

mit den Berliner Philharmonikern
in Berlin und in der Welt

260

Veranstaltungen

der Stiftung Berliner Philharmoniker – von Orchesterkonzerten bis Weltmusik, von Kammermusik bis Jazz und Literatur

67

Komponist*innen

Die Berliner Philharmoniker spielen 116 Werke von 67 Komponist*innen, die zwischen zwei Minuten (Arie des Loris) und 232 Minuten (Wagners Walküre) dauern.

343

Gastkünstler*innen

Wir begrüßen insgesamt 34 Gastdirigent*innen, 46 Gastensembles und 263 Solist*innen in der kommenden Saison.

Saisonauftakt

Bild: Stephan Rabold

Bild: Stephan Rabold

Kirill Petrenko dirigiert Edward Elgars Enigma-Variationen sowie Peter Tschaikowskys Symphonie Nr. 4.

Festivaltournee

Bild: Stephan Rabold

Bild: Stephan Rabold

Die Festivaltournee zu Beginn der neuen Saison bringt das Orchester traditionell nach Salzburg und Luzern, diesmal außerdem nach London zu den BBC Proms und das erste Mal seit zwei Jahrzehnten zum Edinburgh International Festival.

Musikfest Berlin

In Berlin hingegen startet unterdessen das Musikfest Berlin veranstaltet von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker. Es präsentiert zum Auftakt der Berliner Konzertsaison neben den großen Symphonieorchestern Berlins eine Vielzahl internationaler Spitzenorchester, darunter die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, und das Finnish Radio Symphony Orchestra. Zudem feiert das Festival mit vielfältigen programmatischen Referenzen das 75-jährige Jubiläum der Berliner Festspiele. Die Berliner Philharmoniker steuern Konzerte mit Brett Dean und Simon Rattle bei, hinzu kommen eine Orgel-Matinee und ein Late Night-Konzert.

Neues Format: Satzwechsel

In einer neuen Reihe bringen wir Musik und Literatur zusammen. In Kooperation mit
dem internationalen literaturfestival berlin laden wir namhaften Autorinnen und Autoren ein. Den Anfang macht die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang. Mitglieder des Orchesters schaffen einen musikalischen Rahmen, der das Thema des Abends weitet und vertieft.

Brett Dean dirigiert Brett Dean

Im Rahmen seiner Residency bei den Berliner Philharmonikern gibt der australische Komponist auch noch sein Debüt am Dirigierpult der Philharmonie. Eine ungewöhnliche Rolle für den ehemaligen Bratscher des Orchesters: »Wäre man mit einem klassischen Philharmoniker-Programm auf mich zugekommen, hätte ich wahrscheinlich gesagt: Danke, aber das macht besser jemand anderes«, sagt Dean. »Aber ein Programm, das vor allem auf mich als Komponist zugeschnitten ist – ich denke, das kann ich dem Orchester mit einigem Selbstbewusstsein vermitteln.«

New York & Südamerika-Tour

Bild: Rob Davidson

Bild: Rob Davidson

Gut ein Vierteljahrhundert liegt die letzte Tournee nach Südamerika zurück – höchste Zeit also für eine Reise in diese aufregende Weltgegend! So werden die Philharmoniker und Kirill Petrenko im Herbst 2026 nach einem Tourauftakt in New York in Bogotá, São Paulo und Buenos Aires zu erleben sein.

Silvesterkonzert

Bild: Chris Christodoulou

Bild: Chris Christodoulou

Mit Humor und Ironie verabschieden Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker das Jahr 2026. Dmitri Schostakowitsch persifliert in seinem Konzert für Klavier und Trompete brillant das Genre des Konzerts, Sergej Prokofjew spielt in der »Symphonie classique « humorvoll mit den Traditionen der Wiener Klassik, während Richard Strauss sich in seinem Till Eulenspiegel mal augenzwinkernd, mal mit Freude an der Groteske porträtiert. Das Silvesterkonzert wird übrigens in viele Kinos in Deutschland und Europa übertragen.

Biennale »Zeichen & Wunder«

Woran glauben wir? Diese Frage durchzieht viele große Werke der Musik und ist von zeitloser Dringlichkeit. Unsere Biennale Zeichen & Wunder – vom Glauben, Hoffen und Zweifeln lädt dazu ein, diese Fragen musikalisch zu erkunden. Das Festival öffnet Räume für vielfältige Genres, Klänge und Perspektiven: von großen geistlichen Werken wie Beethovens Missa solemnis bis zu einem Late-Night-Konzert, das die Musik Hildegard von Bingens in die Gegenwart überführt.

Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Missa solemnis

Die Missa solemnis zählt zu Beethovens persönlichsten Werken – ein leidenschaftliches Bekenntnis zum Glauben und zugleich zur Menschlichkeit. Zum 200. Todestag des Komponisten interpretieren Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker Beethovens Missa solemnis zum Abschluss unserer Biennale Zeichen & Wunder.

Osterfestspiele Salzburg

Bild: Mathias Vef

Bild: Mathias Vef

Mit der Walküre beginnt in Wagners Ring des Nibelungen das eigentliche Drama. Das Werk steht in einer Inszenierung von Kirill Serebrennikov im Zentrum der Osterfestspiele in Salzburg. Dirigent ist Kirill Petrenko, der außerdem Beethovens gewaltige Missa solemnis interpretiert. Außerdem werden Kammermusik-Ensembles und das Education & Outreach-Programm der Berliner Philharmoniker überall in der Stadt Festivalstimmung verbreiten.

»Walküre« konzertant

Bild: Stephan Rabold

Bild: Stephan Rabold

Ehebruch, Inzest, Walkürenritt und Feuerzauber – Richard Wagners Walküre ist von einzigartiger Dramatik. Nach Aufführungen bei den Osterfestspielen Salzburg bringen Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker das Werk konzertant nach Berlin – als Fortsetzung ihrer in der vergangenen Saison begonnenen Gesamtaufführung vom Ring des Nibelungen.

Skandinavien-Tour

Bild: Mats Lundqvist

Bild: Mats Lundqvist

Regelmäßig tourt das Orchester auch im europäischen Norden. Trotzdem ist es schon 15 Jahre her, dass die Berliner Philharmoniker Gastkonzerte in Stockholm und Kopenhagen gegeben haben. Auch ein Stopp im dänischen Aarhus ist geplant, bevor es mit einem kleinen Umweg über die Elbphilharmonie Hamburg wieder nach Hause nach Berlin geht.

25 Jahre Education & Outreach
»Hänsel & Gretel«

Bild: Lena Laine

Bild: Lena Laine

Zwei mutige Kinder entkommen durch Cleverness einer Hexe – Humperdincks Hänsel und Gretel verzaubert bis heute mit seiner Mischung aus volksliedhaften Melodien und einem von Wagner inspirierten Orchesterklang. Kirill Petrenko dirigiert eine halbszenische Aufführung der Oper. Mit auf der Bühne: der Chor der Vokalhelden, ein Projekt des Education‑Programms der Berliner Philharmoniker, das in dieser Saison sein 25‑jähriges Jubiläum feiert.

Saisonabschluss-Konzert
in der Waldbühne

Bild: Stephan Rabold

Bild: Stephan Rabold

Furioser Ausklang: Die Berliner Philharmoniker beschließen die Konzertsaison in der Waldbühne mit einem Feuerwerk aus Tanz, Rhythmus und orchestraler Farbenpracht. Durch die Berliner Luft wehen schwungvolle Csárdás- und Walzerklänge von Johann Strauß, hinzu kommt eine laszive Szene aus Strauss’ Oper Salome, die Märchenwelt in Strawinskys Feuervogel und der morbide Charme von Ravels La Valse.

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Abonnements & Flex-Pakete

Begleiten Sie uns mit einem Abo durch die Saison – oder stellen Sie sich Ihr eigenes Konzert-Paket zusammen.

Musikfest Berlin 2026

Ein Festival mit internationalen Spitzenorchestern – und natürlich mit den Berliner Philharmonikern. 2026 im Zeichen des 75-jährigen Jubiläums der Berliner Festspiele.

»Satzwechsel« – neue Literaturreihe

Literatur und Musik reflektieren die Welt und das Leben: sinnlich, spannend, inspirierend. In unserer neuen Reihe Satzwechsel bringen wir beide Kunstformen zusammen.

Saisonbroschüre

Das Programm der Saison 2025/26 als Online-Broschüre und zum Download

Die Saison in der
Digital Concert Hall

Ob per Smartphone oder TV: Mit unseren Übertragungen verpassen Sie kein Konzert.

Wir sehen uns!