September 2010


Liebe Musikfreunde,
liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

zurückgekehrt aus der Sommerpause heißen die Berliner Philharharmoniker, Sir Simon Rattle und der neue Intendant Martin Hoffmann Sie zum Start in die Saison 2010/2011 herzlich willkommen. Nach dem Eröffnungskonzert am 27. August 2010 gehen das Orchester und sein Chefdirigent – wie stets um diese Jahreszeit - auf ihre kleine Festival-Konzertreise. Sie gastieren bei den Salzburger Festspielen (29. August), beim Lucerne Festival (31. August und 1. September) und bei den Londoner Proms-Konzerten (3. und 4. September). Die jeweiligen Konzertprogramme sehen Sie unter Konzertreise.

Am 2. September beginnt das diesjährige, gemeinsam von den Berliner Festspielen und der Stiftung Berliner Philharmoniker initiierte Festival musikfest berlin 10, das bis zum 21. September an verschiedenen Orten Berlins nicht nur klassische Konzerte veranstaltet. Nach der Rückkehr von der Konzertreise musizieren die Berliner Philharmoniker und ihr Künstlerischer Leiter Sir Simon Rattle im Rahmen des musikfest berlin am 10. September Luciano Berios Coro für 40 Stimmen und Instrumente und in einer konzertanten Aufführung Igor Strawinskys Ballett Pulcinella. Die Solisten sind Stella Doufexis, Mezzosopran, Burkhard Ulrich, Tenor, und Ildebrando d'Arcangelo, Bass. Es singt der Rundfunkchor Berlin. Dieses Konzert findet ebenfalls  am 11. und 12. September statt.

Vor dem ersten Konzert am Freitag präsentiert Zukunft@BPhil um 18.30 Uhr im Philharmonie-Foyer das an Berios Werk angelehnte Education-Projekt SONGS – Coro.

In einem gemeinsamen von IPPNW-Concerts (IPPNW: International Physicians for the Prevention of Nuclear War), dem musikfest berlin und der Stiftung Berliner Philharmoniker veranstalteten Konzert interpretiert das Philharmonia Quartett (Daniel Stabrawa und Christian Stadelmann, Violine, Neithard Resa, Viola, und Dietmar Schwalke, Violoncello) in einem Benefizkonzert zugunsten des Right Livelihood Award  am 12. September um 11 Uhr im Kammermusiksaal Igor Strawinskys Trois pièces für Streichquartett, Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 17 B-Dur KV 458 »Jagdquartett« und Claude Debussys Streichquartett g-Moll op. 10.

Wiederum in Zusammenarbeit mit dem musikfest berlin interpretieren die Berliner Philharmoniker am 17. und 18. September in der Philharmonie mit dem ihnen seit langem verbundenen Freund Pierre Boulez dessen Komposition … explosante-fixe… für Flöte mit Live-Elektronik, zwei Flöten und Ensemble. Als Solisten sind der philharmonische Solo-Flötist  Emmanuel Pahud sowie Marion Ralincourt und Sophie Cherrie zu erleben, Mitglieder des IRCAM Paris führen die Klangregie. Als weiteres Werk erklingt eine konzertante Aufführung von Igor Strawinskys Le Rossignol, dem Barbara Hannigan (Sopran), Julia Faylenbogen und Stephanie Weiss (Mezzosopran), Ian Bostridge und Jan Remmers (Tenor), Roman Trekel und Wolfram Teßmer (Bariton), Peter Rose und Georg Zeppenfeld (Bass) sowie der Rundfunkchor Berlin ihre Stimmen geben.

Das erste Konzert der philharmonischen Reihe Saitenklänge präsentiert am 20. September im Kammermusiksaal die philharmonischen Streicher Guy Braunstein (Erster Konzertmeister), Maja Avramović, Christophe Horak und Christoph Streuli (Violine), Madeleine Carruzzo und Amihai Grosz (Viola) sowie Ludwig Quandt und Solène Kermarrec (Violoncello). Sie musizieren das Streichquintett Nr. 3 C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, Zwei Stücke für Streichoktett op. 11 von Dmitri Schostakowitsch, die Hommage to Mendelssohn für Streichoktett von Menachem Wiesenberg und Felix Mendelssohn Bartholdys Oktett für Streicher Es-Dur op. 20.

Leif Ove Andsnes gibt am 21. September im Kammermusiksaal sein Debüt als Pianist in residence in dieser Spielzeit bei den Berliner Philharmonikern. Unter der Mitwirkung von Daniel Stabrawa (Violine), Naoko Shimizu (Viola), Georg Faust (Violoncello) und Wenzel Fuchs (Klarinette) interpretiert Leif Ove Andsnes Auszüge aus Játékok von György Kurtág sowie dessen Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d, Robert Schumanns Fünf Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102, den dritten Satz aus seinen Märchenerzählungen für Klarinette, Viola und Klavier op. 132 sowie das Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 von Johannes Brahms.

Bereits zum wiederholten Male haben die Berliner Philharmoniker den aus Mailand stammenden Giovanni Antonini zum Dirigat eingeladen. In den Konzerten am 22. und 23. September leitet er Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 1 C-Dur BWV 1066, die Symphonie F-Dur Wq 183 Nr. 3 von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel und Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36.

Mit den Ensemblemitgliedern Irvine Arditti und Ashot Sarkissjan (Violine), Ralf Ehlers (Viola) und Lucas Fels (Violoncello) ist das Arditti Quartet am 29. September im Kammermusiksaal auf Einladung der Stiftung Berliner Philhamoniker zu Gast. Luciano Berios Werke Notturno und Sincronie stehen auf dem Programm sowie als Deutsche Erstaufführung Pascal Dusapins Streichquartett Nr. 7 Open time, ein Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker gemeinsam mit der Cité de la Musique, Paris.

Der am 14. Juli gestorbene Sir Charles Mackerras war als Dirigent der philharmonischen Konzerte am 30. September sowie am 1. und 2. Oktober vorgesehen. Die Konzerte dirigiert nun in einem Debüt bei den Berliner Philharmonikern der tschechische Dirigent Tomáš Netopil. Das Konzertprogramm wird beibehalten: Drei Fragmente aus der Oper Juliette von Bohuslav Martinů und Antonín Dvořáks Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70. Die Gesangssolisten sind Magdalena Kožená, Mezzosopran (Juliette), Steve Davislim, Tenor (Michel), Michèle Lagrange, Sopran, Frédéric Goncalves, Bassbariton und René Schirrer, Bass.

An jedem Dienstag dieses Monats findet wieder um 13 Uhr ein wie stets entgeltfreies Lunchkonzert im Foyer der Philharmonie statt.

Auf ein Wiedersehen in der Philharmonie oder im Kammermusiksaal,

Ihr Presseteam
Elisabeth Hilsdorf
Marieluise Schneider
Mareike Looft


Guy Braunstein (© J.Rakete)

Konzert am 20. September, Kammermusiksaal

Virtuose Saitenklänge

Saitenklänge, die Konzertreihe, die Philharmonikerinnen und Philharmoniker in der intimeren Atmosphäre des Kammermusiksaals bei der Ausübung ihrer Kunst präsentiert, widmet sich in diesem Konzert dem Oktett. Guy Braunstein, Erster Konzertmeister, Ludwig Quandt, Solo-Cellist, der neue Solo-Bratschist Amihai Grosz, der Stimmführer der Zweiten Geigen, Christophe Horak, sowie Maja Avramović und Christoph Streuli, Violine, Madeleine Carruzzo, Viola, und Solène Kermarrec, Violoncello, und erstes weibliches Mitglied bei den Zwölf Cellisten, spielen neben Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquintett Nr. 3 C-Dur ausschließlich Streichoktette.

Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert war das Streichquartett zur kammermusikalischen Königsgattung aufgestiegen, in deren Vierstimmigkeit die Anhänger das Ideal des musikalischen Miteinanders verwirklicht wähnten. Nachdem jedoch die Erweiterung zum Streichquintett von manchen Zeitgenossen, wie etwa dem Komponisten Johann Friedrich Reichardt, schon negativ eingeschätzt wurde – die fünfte Stimme sorge nur für Verwirrung und bringe »Undeutlichkeit in’s Stück« – kam die Frage auf, wie es sich dann erst bei einem Werk mit acht Streicherstimmen verhielte? Wäre ein solches Werk überhaupt noch Kammermusik? Oder gehörte es nicht eher schon in den Bereich der Symphonik?

1825 war der zu diesem Zeitpunkt erst 16-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy der Erste, der mit seinem Streichoktett op. 20 diese Fragen anging. Der junge Mendelssohn strebte nach einem Miteinander aller Stimmen, war sich jedoch der Schwierigkeit bewusst, ein achtstimmiges Ensemble rein kammermusikalisch – im Sinne einer überwiegenden Selbständigkeit aller Instrumente – zu behandeln. Er entwickelte daher eine Vielzahl verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten des achtstimmigen Satzes, die – mal kammermusikalisch, mal symphonisch – die Gattung Streichoktett für immer prägen sollten. Mendelssohns Anmerkung im Autograph, »Dieses Oktett muss von allen Instrumenten im Style eines symphonischen Orchesters gespielt werden«, bringt dieses Changieren zwischen Kammermusik und Symphonik deutlich zum Ausdruck.

Zählte Felix Mendelssohn Bartholdy gerade einmal 16 Jahre, als er sich an die Gattung heranwagte, war auch Dmitrij Schostakowitsch erst 18, als er 1924/1925 seine Zwei Stücke für Streichoktett op. 11 schrieb. Schostakowitsch hatte 1923 das St. Petersburger Musikkonservatorium verlassen müssen, da ein dringend benötigtes Stipendium zur Fortsetzung des Klavier- und Kompositionsstudiums nicht bewilligt worden war. Er fand Arbeit als Pianist in verschiedenen Stummfilmkinos und arbeitete eigenständig weiter an seinen Kompositionen. Seine Familie hatte die finanzielle Hilfe bitter nötig, sie litt stark unter der katastrophalen wirtschaftlichen Situation in der noch jungen Sowjetunion. Im Winter des Jahres 1924 schrieb Schostakowitsch im Gedenken an den jung verstorbenen Dichter Wladimir Kurtschawow das erste seiner Zwei Stücke für Streichoktett op. 11.

Das Präludium scheint in mancherlei Hinsicht seinen Schmerz über den Verlust des Freundes musikalisch widerzuspiegeln: Hauptmerkmal des Stückes ist die chromatisch absteigende Tonleiter, ein traditionelles musikalisches Trauermotiv. Sie taucht sowohl im elegischen Beginn des Stückes auf als auch im dramatischeren Mittelteil, der nach einem furiosen Geigensolo in die resignativ-ruhige Stimmung des Beginns zurückführt. Im Vergleich zu Mendelssohns Opus 20 gestaltet Schostakowitsch sein Präludium sehr kammermusikalisch, indem er den Satz an vielen Stellen ausdünnt, so dass ein feines, durchsichtiges Klangbild entsteht.

Wie andersartig erscheint dagegen das Scherzo, das Schostakowitsch ein halbes Jahr später dem Präludium hinzufügte! Hier zeigt sich der Komponist von seiner avantgardistischen Seite: Einem grotesken Totentanz vergleichbar tobt die dissonanzenreiche Musik wild und schrill vorwärts. Nur einmal zu Beginn wird der Reigen von einer unheimlichen, hohl klingenden Cello-Melodie unterbrochen, dann rast die Musik weiter, quietschende Glissandi und rasselnde Tremoli sorgen für Unruhe und Konfusion.

Die Uraufführung des Werkes erfolgte zwei Jahre nach seiner Fertigstellung am 9. Januar 1927 in Moskau. Mit der Machtergreifung  Josef Stalins im Jahr darauf und dem daraus resultierenden neuen Kunst- und Kulturprogramm der Sowjetunion wurde Schostakowitschs Existenz als Komponist immer schwieriger: Man verurteilte sein Schaffen als »dekadent-formalistisch«, 1948 wurden seine Zwei Stücke für Streichoktett als der russischen Musik für unwürdig erklärt. Bis heute zählt das Streichoktett zu den wenig beachteten Werken Schostakowitschs und wird nur relativ selten aufgeführt – zu Unrecht, zeigt es doch schon in vieler Hinsicht das meisterliche Können des großen russischen Komponisten.

Das vierte Oktett dieses Kammermusikabends stammt von Menachem Wiesenberg, einem der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten Israels. Seine Komposition Ouverture for strings - Homage to Mendelssohn wurde von der israelischen Sinfonietta Beer Sheva in Auftrag gegeben und im Dezember 2001 in Israel uraufgeführt. Das Mahler Chamber Orchestra spielte Wiesenbergs Streichoktett beim internationalen Kammermusikfestival in Eilat im Februar 2008.

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Arditti Quartett

Konzerte am 29. September, Kammermusiksaal

Open time
Das Arditti Quartet interpretiert ein neues Werk von Pascal Dusapin

Kein Zweifel, der 1955 im französischen Nancy geborene Pascal Dusapin ist einer der originellsten Komponisten unserer Zeit. Seine unvorhersehbare musikalische Sprache ist voller Nonkonformitäten, persönlich und expressiv. Wenn er sich nicht gerade der Komposition von Musiktheaterstücken widmet, bringt er seine Ideen in Instrumentalwerken zum Ausdruck, deren Katalog sich beständig erweitert. Besonders seine kammermusikalischen Stücke, die ebenso wie seine großen Orchesterwerke regelmäßig die Konzerthallen bereichern, zeichnen sich durch eine erstaunliche Prägnanz aus und gehen in ihrer Expressivität dem Zuhörer direkt ins Ohr.

Der ehemalige Student von Olivier Messiaen und Iannis Xenakis lässt sich schwerlich irgendeiner musikalischen Tradition zuordnen, auch wenn Dusapin selbst seinen griechischen Kompositionslehrer als musikalischen Vater und Edgar Varèse als seinen Großvater bezeichnet. Anderssein und Unabhängigkeit sind Dusapins Markenzeichen, die ihn indessen keineswegs zu einem Außenseiter in der internationalen Klassik-Szene werden ließen; im Gegenteil: Der mit seiner Eigenwilligkeit verbundene Erfolg, die zahlreichen Ehrungen und Preise sowie die weltweite Aufführung seiner Werke geben seinem Stil recht.

Auch die Mitglieder des Arditti Quartets, das sich auf die Aufführung von Kompositionen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart spezialisiert hat, sind begeisterte Interpreten des Komponisten. So hat das Ensemble Dusapins Streichtrio von 1980 und seine fünf Streichquartette aus den Jahren 1982 bis 2004 auf CD eingespielt und war auch bei der Uraufführung von Dusapins Streichquartett Nr. 7 Open time im vergangenen Jahr in der Pariser Cité de la Musique zu hören. Jetzt spielen die Ardittis das Werk im Kammermusiksaal der Philharmonie erstmals in Deutschland.

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Zukunft@BPhil

10. September 2010, 18.30 Uhr, Foyer der Philharmonie
SONGS - Coro


SONGS - Coro ist ein kreatives Musikprojekt mit persischer, indischer und arabischer Musik ausgeführt von Instrumentalisten und Sängern sowie der Philharmonikerin Eva-Maria Tomasi (Violine) und den Philharmonikern Thomas Leyendecker (Posaune), Matthew McDonald (Kontrabass), Martin Stegner und Matthew Hunter (Viola), Stephan Schulze (Violine), Walter Seyfarth (Klarinette) und der Leiterin der Education-Abteilung Catherine Milliken am Englischhorn.

Ausgangspunkt des ersten Education-Projektes der Spielzeit ist die Komposition Coro von Luciano Berio. In wechselnden, interkulturellen Duo-Besetzungen entwickeln Musiker eigene Musiksprachen ganz in Berios Sinne - der Klang einer imaginären Stadt. Zu denkwürdigen Begegnungen ist es in diesem Sommer bereits gekommen; der Solo-Bassist Matthew McDonald musizierte mit einer indischen Dhrupad-Sängerin, die Geigerin Eva-Maria Tomasi traf den ägyptischen Nay-Flötisten Mohamed Askari und der Geiger Stephan Schulze den iranischen Perkussionisten Mohammed Rezu Mortazavi.

Das Educationprojekt ist eine Veranstaltung der Stiftung Berliner Philharmoniker im Rahmen des musikfest berlin in Kooperation mit der Werkstatt der Kulturen. Kostenlose Einlasskarten für die Veranstaltung sind ab sofort an der Kasse der Philharmonie erhältlich.

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Gesucht: Musik von kreativen jungen Köpfen

Zum fünften Mal ruft die Education-Abteilung zum Schüler-Kompositionswettbewerb auf. Junge Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet zwischen 14 und 20 Jahren, ganz gleich, ob Oberschüler oder Auszubildende oder Wehr- oder Zivildienstleistende, sind eingeladen bis zum 20. Oktober ihre selbst komponierten Kammermusik-Werke einzureichen.

Besetzung: Vier Instrumente innerhalb der Orchesterbesetzung (keine elektronischen Instrumente)
Dauer der Komposition: ca 10 Min.
Einsendungen: Die Komposition kann in Notenschrift, aber auch als Text oder Grafik notiert sein. Bitte die gut leserliche Partitur in drei Kopien mit Titelblatt, Name und Adresse einsenden an:

Berliner Philharmonie GmbH
Education-Abteilung/Kompostionswettbewerb
Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin

Präsentation: Die ausgewählte Komposition wird von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker am 17. Dezember 2010 um 18.30 Uhr im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumenten-Museums aufgeführt.


 

WEITERES


Fr 27. August 2010 18.45 Uhr
Die Saison-Eröffnung der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle live im Kino und als Public Viewing


Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle Dirigent
Ludwig van Beethoven  Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Gustav Mahler  Symphonie Nr. 1 D-Dur

Zum ersten Mal übertragen die Berliner Philharmoniker eines ihrer Konzerte als Public Viewing in Hamburg, Köln und Dresden sowie in über 60 Kinos in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Möglichst viele Menschen sollen mit dem exklusiven Konzerterlebnis in High Definition die Möglichkeit haben, in ihrem Wohnort oder unweit davon live dabei zu sein, wenn das Orchester und sein Chefdirigent Sir Simon Rattle die Saison 2010/2011 eröffnen. Der Zugang zu den Public Viewings ist gratis! Karten für die Kinoübertragungen sind für 19 Euro an den Kinokassen sowie per Internet erhältlich.

Informationen zum Public Viewing finden Sie auf der Website unseres Kooperationspartners Berlin Partner.

Berlin Partner

Einen Überblick über die Kinos, die die Live-Konzertübertragung präsentieren, gibt unsere Website.

Berliner Philharmoniker

 

Ausstellung vom 27. August bis 3. Oktober

Close Up: Die Berliner Philharmoniker - Porträts von Jim Rakete

Ausstellung mit Fotos der Orchestermusiker, die für die Saisonvorschau 2010/2011 entstanden sind, vom 27. August (Saisoneröffnung) bis 3. Oktober 2010, im Foyer der Philharmonie.

Geöffnet zu den Kassenzeiten:
Mo – Fr 15:00 bis 18:00
Sa, So 11:00 bis 14:00, sowie zu den Konzerten in der Philharmonie

Konzertreise Salzburg – Luzern – London


Gleich nach dem Saisoneröffnungskonzert  begeben sich die Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle auf eine kleine Festival-Konzertreise. Nach einem Konzert bei den Salzburger Festspielen (29. August) geht die Reise nach Luzern (31. August und 1. September) und anschließend nach London (3. und 4. September).

Bei diesen fünf Konzerten stehen auf dem Programm: Richard Wagner, Parsifal, Vorspiel zum 1. Aufzug, Richard Strauss, Vier letzte Lieder, Arnold Schönberg, Fünf Orchesterstücke op. 16 (Originalfassung für großes Orchester von 1909) mit Karita Mattila als Solistin, Anton Webern, Sechs Stücke für Orchester op. 6b (Fassung von 1928), Alban Berg, Drei Orchesterstücke op. 6 (Fassung von 1929), Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 und Gustav Mahler, Symphonie Nr. 1 D-Dur.

Mit den beiden letztgenannten Werken ist das Orchester mit seinem Künstlerischen Leiter am 25. September ebenfalls in der Alten Oper in Frankfurt/Main zu erleben.