Kirill Petrenko dirigiert Schubert und Weber

Welcome Back-Konzert in der Waldbühne am 26. August 2021

Sonnenuntergang beim Konzert in der Waldbühne vom 26. Juni 2021 (Foto: Stephan Rabold)Sonnenuntergang beim Konzert in der Waldbühne vom 26. Juni 2021 (Foto: Stephan Rabold)

Romantik pur: Die in einem idyllischen Talkessel gelegene Waldbühne bildet die ideale Kulisse für einen stimmungsvollen Ausklang unserer Welcome Back-Woche. Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker entführen uns mit Musik von Carl Maria von Weber in die Zauberwelt des Elfenkönigs Oberon und präsentieren mit Franz Schuberts »Großer« C-Dur-Symphonie ein Meisterwerk der romantischen Klangwelt.

Tickets und Programm

Karten für das Welcome Back-Konzert am 26. August erhalten Sie über unsere Veranstaltungspartner. Hier werden Sie auch zeitnah über die erforderlichen Hygienemaßnahmen informiert.

Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu Oberon

Ein königliches Elfenpaar im Ehezwist, eine stürmische Liebesprobe und eine abenteuerliche Reise, bis das verdiente Happy End durch göttliche Fügung eintritt: Mit der Ouvertüre seiner Oper Oberon schuf Carl Maria von Weber ein akustisches Mini-Drama, das bereits viele Motive des Werks enthält und einen Vorgeschmack auf die turbulente Geschichte gibt, an deren Ende gleich drei Liebespaare zueinander finden. Die Feenoper ist Carl Maria von Webers letztes Werk, das er, bereits von Krankheit gezeichnet, 1826 vollendete.

Franz Schubert: »Große« Symphonie Nr. 8 C-Dur

Franz Schubert bekam seine Symphonie in C-Dur selbst nicht mehr zu hören. Er starb, bevor er die Möglichkeit einer Uraufführung fand. Dabei hatte er große Pläne für seine Symphonie, die von ähnlicher Strahlkraft wie Beethovens Neunte werden sollte. Robert Schumann verdanken wir die erstmalige posthume Aufführung. Er entdeckte das Manuskript durch Vermittlung von Schuberts Bruder und setzte sich dafür ein, das Werk vor Publikum zu präsentieren: »Clara, heut war ich selig«, schrieb er seiner damaligen Verlobte. »In der Probe wurde eine Sinfonie von Franz Schubert gespielt. [...] Die ist nicht zu beschreiben. Das sind Menschenstimmen … wie ein Roman in vier Bänden … Ich war ganz glücklich und wünschte nichts, als Du wärest meine Frau und ich könnte auch solche Sinfonien schreiben.« Das Werk feierte seine Uraufführung 1839 unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy und war ein voller Erfolg.