Noah Bendix-Balgley,

1. Konzertmeister

Geboren in Asheville, North Carolina

Mitglied seit 01.09.2014

Kammermusikgruppen:

Made in Berlin

Auszeichnungen:

1. Preis Concours International de Musique Vibrarte (2011), Laureat beim Koningin Elisabethwedstrijd in Brüssel (2009), 3. Preis und Sonderpreis beim Concours International Long-Thibaud in Paris (2008)

Offizielle Website:

noahbendixbalgley.com

»Der Konzertmeister eines Orchester ist ein primus inter pares. Seine Aufgabe ist es, die Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester sowie zwischen den verschiedenen Gruppen des Orchesters zu erleichtern. Ein Symphonieorchester ist ein großer Organismus. Der Konzertmeister sollte seine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf viele Dinge richten, um notwendige Anpassungen vorzunehmen, Klarheit zu schaffen und das Ensemble enger zusammenzubringen.«

Schon mit vier Jahren zeigte Noah Bendix-Balgley Interesse für Klassische Musik: Er liebte das Buch The Philharmonic Gets Dressed und war fasziniert, als er zum ersten Mal andere Kinder Geige spielen sah. Begeistert überredete er seine Eltern, ihn das Instrument ausprobieren zu lassen. Dank seiner schnellen Fortschritte auf der Geige spielte er bereits als Neunjähriger vor Yehudi Menuhin.

Später studierte er an der Indiana University bei Mauricio Fuks und an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christoph Poppen und Ana Chumachenco. Für seine herausragenden Leistungen erhielt er zahlreiche Preise, unter anderem beim Queen Elisabeth Music Competition in Brüssel und beim Concours International Long-Thibaud in Paris. Von 2011 bis 2014 war Noah Bendix-Balgley Konzertmeister des Pittsburgh Symphony Orchestra, ehe er in gleicher Position zu den Berliner Philharmonikern wechselte. Als Solist trat er mit bedeutenden Orchestern auf wie den Dresdner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Auckland Philharmonia Orchestra und dem Nagoya Philharmonic Orchestra sowie die Symphonie-Orchester in Shanghai, Utah, Pittsburgh und Baltimore. Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist er Mitglied in verschiedenen Ensembles, darunter des Rosamunde String Quartet und des genreübergreifenden Septetts Philharmonix. Als Geiger einen persönlichen Klang zu finden, der nicht nur schön ist, sondern auch ausdrucksvoll und das Publikum berührt, empfindet er heute als Lebensaufgabe.

Noah Bendix-Balgley ist darüber hinaus ein weltweit gefragter Musiker und tritt regelmäßig bei renommierten Festivals auf, darunter das Seattle Music Festival, das ChamberFest Cleveland, das Zermatt Festival und das Le Pont Festival in Japan. Der Geiger fühlt sich auch der traditionellen Klezmer-Musik eng verbunden und hat als Interpret schon mit Gruppen wie Brave Old World gespielt. Zudem unterrichtet er Klezmer-Workshops in ganz Europa und den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2016 komponierte er sein eigenes Klezmer-Violinkonzert Fidl-Fantazye, das er erfolgreich mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra uraufführte. Seitdem trat er mit dem Stück in den USA, Asien und Europa auf, einschließlich der Philharmonie Berlin (April 2023). In seiner Freizeit genießt Noah Bendix-Balgley Wandern, Reisen und Baseball.