Unsere Konzerthighlights zum Saisonstart

Saisoneröffnung mit Kirill Petrenko

Kirill Petrenko
(Foto: Priska Ketterer)

Die Zeichen stehen auf Neuanfang: Am 28. August eröffnen Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker die Saison 2020/21. Und wir dürfen Sie, liebes Publikum, endlich wieder zu Konzerten in der Philharmonie Berlin begrüßen – unter neuen Vorzeichen. Denn um den behördlichen Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu entsprechen, haben wir unsere Programme sowie die Abläufe und Hygienemaßnahmen angepasst, damit Sie sich bei Ihrem Konzertbesuch sicher fühlen und ihn unbeschwert genießen können. Nähere Informationen zum Ticketkauf und zum Hygienekonzept finden Sie auf unserer Sonderseite.

Der Chef am Pult

In den ersten Wochen der neuen Saison erleben wir Chefdirigent Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker mit vier verschiedenen Programmen, in denen der Schwerpunkt auf dem deutsch-österreichischen Repertoire liegt: So präsentieren sie zur Saisoneröffnung die dunkle, melancholische Vierte Symphonie von Johannes Brahms und Arnold Schönbergs Verklärte Nacht. Mit Daniil Trifonov als Gast hören wir anschließend Beethovens zwischen Triumph und Träumerei changierendes Klavierkonzert Nr. 3. Im Rahmen des Musikfest Berlin dirigiert Kirill Petrenko das berührende Violinkonzert, mit dem Alban Berg der jungverstorbenen Manon Gropius, Tochter von Alma Mahler, ein musikalisches Denkmal setzt. Solist ist Frank Peter Zimmermann. Um die Trauer um eine untergegangene Kulturepoche geht es in Richard Straussʼ Metamorphosen, denen sich der Chef der Berliner Philharmoniker Ende Oktober widmet. Weitere Programmpunkte dieser Konzerte sind Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Antonín Dvořák, Dmitri Schostakowitsch und Andrew Norman.

Alte und neue Freunde

Unsere Programme haben sich geändert, nicht jedoch unsere Gastkünstler. Alle Dirigenten und fast alle Solisten treten auf wie geplant: Freuen Sie sich auf Daniel Harding, der Beethovens »Pastorale« aufführt, auf die Debüts des israelischen Dirigenten Lahav Shani und des Schweizer Pianisten Francesco Piemontesi, auf Marc Minkowski mit Beethovens heroischem Ballett Die Geschöpfe des Prometheus und Daniel Barenboim, der Smetanas von böhmischer Tanzmusik inspirierte Tondichtung Mein Vaterland interpretiert. Unser Erster Konzertmeister Noah Bendix-Balgley und Marek Janowski erinnern mit dem ebenso sehnsuchtsvollen wie virtuosen Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch an den 100. Todestag des Komponisten. Unter der Leitung von François-Xavier Roth spielt Artist in Residence Tabea Zimmermann Paul Hindemiths Bratschenkonzert DerSchwanendreher, das auf deutschen Volksliedern basiert.

Die hohe Kunst der Kammermusik

Ihren Einstand als Artist in Residence der Saison 2020/21 gibt Tabea Zimmermann zuvor gemeinsam mit dem Bariton Christian Gerhaher und Werken von Wolfgang Rihm. In den Programmen der Kammerkonzerte rücken im September und Oktober vor allem Komponistinnen in den Fokus: Die Karajan-Akademie und Enno Poppe präsentieren Werke von Rebecca Saunders und Milica Djordjević, Preisträgerin des Claudio-Abbado-Kompositionspreises. Frauensache heißt ein Themenwochenende im Oktober, an dem uns das Scharoun Ensemble und Martina Gedeck, das Arditti Quartet und KlangArt führende Komponistinnen unserer Zeit wie Betsy Jolas, Kaija Saariaho, Sofia Gubaidulina und Unsuk Chin vorstellen. Weitere Highlights sind der Liederabend der französischen Sopranistin Sabine Devieilhe, der Auftritt des Chamber Orchestra of Europe unter Sir Simon Rattle sowie das erste Konzert des Beethoven-Zyklus von Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen, in dem die ersten vier Violinsonaten des Komponisten erklingen. Nicht zu vergessen der Philharmonische Salon, der unter dem Motto »Beethoven und die böhmischen Fürsten« steht.

Unsere Gäste

Daniil Trifonov
(Foto: Dario Acosta)
Daniel Harding
(Foto: Julian Hargraeves)
Frank Peter Zimmermann
(Foto: Harald Hoffmann)
Tabea Zimmermann
(Foto: Marco Borggreve)
Daniel Barenboim
(Foto: Peter Adamik)
Arditti Quartet
(Foto: Astrid Karger)
Scharoun Ensemble
(Foto: Felix Broede)