Konzertsaison 2018/2019

Vorfreude auf einen Neubeginn

Die Saison 2018/2019 markiert eine ganz besondere Phase in der Geschichte der Berliner Philharmoniker. Nach dem Ende der Ära Simon Rattle ist sie geprägt von der Vorfreude auf einen Neubeginn: den Amtsantritt von Kirill Petrenko als Chefdirigent. Wenngleich diese Zäsur erst im Sommer 2019 ansteht, wirft sie in spannenden gemeinsamen Konzerten schon jetzt ihre Schatten voraus. Das beginnt mit der festlichen Saisoneröffnung, die sich mit Ludwig van Beethovens Siebter Symphonie und zwei Symphonischen Dichtungen von Richard Strauss gleich dem Kernrepertoire der Berliner Philharmoniker widmet. Im Frühjahr 2019 folgt ein philharmonisches Konzert mit Arnold Schönbergs Violinkonzert (Solistin: Patricia Kopatchinskaja) und Tschaikowskys Fünfter Symphonie, und auch an der Spitze des Bundesjugendorchesters wird Kirill Petrenko auftreten. Hinzu kommen auswärtige philharmonische Konzerte in Salzburg, Luzern, London und bei den Osterfestspielen in Baden-Baden.

Gerade diese Spielzeit des Übergangs bietet den Berliner Philharmonikern ausgiebige Gelegenheit, mit berühmten Gastdirigenten zusammenzuarbeiten. Gustavo Dudamel ist – mit Werken von Mahler, Bernstein und Schostakowitsch – gleich mehrmals zu erleben, ebenso Daniel Harding und Andris Nelsons, der unter anderem Mahlers Zweite Symphonie dirigiert.

Vielfalt am Dirigentenpult

Das von Daniel Harding geleitete Europakonzert in Paris markiert einen weiteren Höhepunkt der Saison, mit dem die Berliner Philharmoniker ein Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft und die europäische Einigung setzen wollen. Das Silvesterkonzert wird in diesem Jahr von Daniel Barenboim dirigiert, und als Oper steht – szenisch bei den Osterfestspielen und konzertant in der Philharmonie – Verdis Otello unter der Leitung von Daniele Gatti auf dem Programm. Valery Gergiev ist nach längerer Abwesenheit wieder zu Gast, dazu gibt es Konzerte besonders langjähriger Freunde wie Herbert Blomstedt, Bernard Haitink, Mariss Jansons und Zubin Mehta. Ein weiteres Highlight ist die zweimalige Rückkehr von Sir Simon Rattle, der unter anderem Peter Sellars’ gefeierte Inszenierung von Bachs Johannes-Passion dirigieren wird. Auch neue künstlerische Verbindungen werden geknüpft, wenn Constantinos Carydis, Jakub Hrůša und Michael Sanderling am philharmonischen Dirigentenpult debütieren.

Virtuose Gäste

Unter den hochkarätigen Gastsolisten sei vor allem der Pianist Daniil Trifonov erwähnt, 2018/2019 Artist in Residence der Berliner Philharmoniker. Ferner freuen wir uns auf die Geiger Lisa Batiashvili, Patricia Kopatchinskaja und Frank Peter Zimmermann, den Cellisten Alban Gerhardt, die Pianisten Yefim Bronfman, Jewgenij Kissin, Paul Lewis, Radu Lupu und Katia & Mariele Labèque sowie auf den Schlagzeuger Martin Grubinger.

Wir laden Sie herzlich ein mitzuerleben, wie die Berliner Philharmoniker in der neuen Saison bestehende künstlerische Partnerschaften vertiefen und sich zugleich auf ein neues Kapitel ihrer Geschichte einstimmen.


Dirigenten

Kirill Petrenko
(Foto: Stephan Rabold)
Sir Simon Rattle
(Foto: Monika Rittershaus)
Daniel Harding
(Foto: Monika Rittershaus)

Solisten

Daniil Trifonov
(Foto: Dario Acosta)
Lisa Batiashvili
(Foto: Sammy Hart)
Katia und Marielle Labèque
(Foto: Mila)