Kirill Petrenko dirigiert »Mazeppa«

Konzertante Aufführungen in Baden-Baden und Berlin

(Foto: Festspielhaus Baden-Baden)

Baden-Baden im November – zu dieser Zeit würde man normalerweise die Berliner Philharmoniker und ihren Chef Kirill Petrenko dort nicht vermuten. Doch dieses Jahr ist alles anders. Nachdem die geplanten Osterfestspiele im April pandemiebedingt ausfallen mussten, gibt es nun eine Herbstresidenz des Orchesters in der baden-württembergischen Kur- und Bäderstadt – mit Tschaikowskys Polit-Oper Mazeppa.

Ein politischer Psychothriller

Kirill Petrenko verwirklicht eines seiner Herzensprojekte: die Aufführung von Tschaikowskys Oper Mazeppa, die für den Dirigenten ein »überwältigendes Werk ist, das in seiner Handlung aktueller denn je ist.« Es geht um die historische Figur des ukrainischen Kosakenhauptmanns Mazeppa und seine Rebellion gegen den russische Zar Peter I., um politische und private Intrige sowie eine verratene Liebe.

»Das Stück ist ein politischer Psychothriller mit superdramatischen Szenen«, schwärmt Olga Peretyatko. Die Sopranistin übernimmt die Rolle der Marie, der Geliebten Mazeppas, an der Seite des Bariton Vladislav Sulimsky , der die Titelpartie interpretiert.

Konzert in der Philharmonie Berlin

Das Konzertprogramm wird am 14. November 2021, auch in Philharmonie aufgeführt. Erleben Sie unter anderem Olga Peretyatko und Vladislav Sulimsky in den Hauptpartien.

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Romantik und Moderne

Neben den beiden konzertanten Aufführungen von Mazeppa präsentieren Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker noch zwei Konzertprogramme, in denen Musik der Romantik und der Moderne miteinander in Beziehung gesetzt werden.


Im ersten Programm stehen sich Carl Maria von Webers schwungvolle Oberon-Ouvertüre und Paul Hindemith ironische Symphonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber gegenüber; zudem erklingt Franz Schuberts »Große« C-Dur-Symphonie, die mit ihren lyrischen Melodien und ihrer stimmungsvollen Instrumentierung zum Inbegriff der romantischen Symphonie wurde.

Kirill Petrenko
(Foto: Chris Christodoulou)

Ebenfalls ganz der Klangästhetik der Romantik entspricht Felix Mendelssohn Bartholdys »Schottische«, mit der das zweite Programm eröffnet wird. Den Kontrast dazu bildet Dmitri Schostakowitsch dunkle, stellenweise groteske Zehnte Symphonie, in der der russische Komponist die Schrecken des Stalin-Regimes musikalisch verarbeitet.

Residency in Baden-Baden

Samstag,

06. Nov 2021,
18.00 Uhr

Festspielhaus Baden-Baden

Konzertreise

Sa, 06. Nov 2021, 18.00 Uhr
Festspielhaus Baden-Baden

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Werke von Carl Maria von Weber, Paul Hindemith und Franz Schubert

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Sonntag,

07. Nov 2021,
18.00 Uhr

Festspielhaus Baden-Baden

Konzertreise

So, 07. Nov 2021, 18.00 Uhr
Festspielhaus Baden-Baden

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Dmitri Schostakowitsch

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Mittwoch,

10. Nov 2021,
18.00 Uhr

Festspielhaus Baden-Baden

Konzertreise

Mi, 10. Nov 2021, 18.00 Uhr
Festspielhaus Baden-Baden

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Vladislav Sulimsky Bariton (Mazeppa)

Olga Peretyatko Sopran (Maria)

Dimitry Ivashchenko Bass (Filipp Orlik)

Dmitry Ulyanov Bass (Wassiliy Kotchubey)

Oksana Volkova Mezzosopran (Ljubow Kotchubey)

Dmitry Golovnin Tenor (Andrej)

Alexander Kravets Tenor (Betrunkener Kosak)

Anton Rositskiy Tenor (Iskra)

Rundfunkchor Berlin

Peter Tschaikowsky Mazeppa, Oper in drei Akten

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Freitag,

12. Nov 2021,
18.00 Uhr

Festspielhaus Baden-Baden

Konzertreise

Fr, 12. Nov 2021, 18.00 Uhr
Festspielhaus Baden-Baden

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Vladislav Sulimsky Bariton (Mazeppa)

Olga Peretyatko Sopran (Maria)

Dimitry Ivashchenko Bass (Filipp Orlik)

Dmitry Ulyanov Bass (Wassiliy Kotchubey)

Oksana Volkova Mezzosopran (Ljubow Kotchubey)

Dmitry Golovnin Tenor (Andrej)

Alexander Kravets Tenor (Betrunkener Kosak)

Anton Rositskiy Tenor (Iskra)

Rundfunkchor Berlin

Peter Tschaikowsky Mazeppa, Oper in drei Akten

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