Rüdiger Liebermann

»Die vielfältige Orchesterliteratur vom Barock bis zur Moderne und die unterschiedlichen Interpretationen der mit uns arbeitenden Dirigenten sind für mich das Wichtigste und Interessante an unserem Beruf. Die musikalischen Höhepunkte erlebe ich jedoch im orchesterspezifischen Klang der Philharmoniker bei Aufführungen von Werken der großen Romantiker wie Brahms, Bruckner und Mahler.«

Rüdiger Liebermann, Spross einer Musikerfamilie, begann als Fünfjähriger mit dem Klavierspiel und erhielt ab dem neunten Lebensjahr Violinunterricht bei Jacob Weinsheimer. Später zählten Adolphe Mandeau, Saschko Gawriloff, Josef Gingold und Jascha Heifetz zu seinen Lehrern. Seine Künstlerische Reifeprüfung legte er an der Essener Folkwang-Hochschule ab und ging dann an die Indiana University, an der er das »Artist Diploma« erhielt. Vor seinem Eintritt bei den Berliner Philharmonikern war er Assistent von Saschko Gawriloff an der Hochschule der Künste (heute Universität der Künste) Berlin. Zu Anfang seiner Orchestertätigkeit absolvierte er zahlreiche solistische Auftritte im In- und Ausland. Derzeit ist er Mitglied des Philharmonischen Streichsextetts Berlin, der Berliner Barock Solisten und der Philharmonischen Stradivari-Solisten. Zu seinen außermusikalischen Interessen gehören in erster Linie Sportarten wie Inline-Skating, (Liege-) Radfahren und Jogging.