Kyoung-Min Park

Geboren in Seoul/Südkorea

Mitglied seit 01.02.2018

Auszeichnungen:

Zweiter Preis und Publikumspreis beim ARD-Musikwettbewerb München (2013), zweifache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds

»Was ich mich so an der Bratsche so fasziniert? Der Klang des Instruments, der sehr warm und ›abgeklärt‹ ist. Er berührt mich zutiefst.«

Kyoung-Min Park begann im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen. Doch nachdem sie als Elfjährige zum ersten Mal eine Bratsche hörte, fühlte sie sich zu deren dunklen Klang hingezogen und beschloss, auf das tiefere Streichinstrument zu wechseln. 2003 kam die Südkoreanerin zum Studium nach Wien, 2008 ging sie nach Berlin, wo sie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« zunächst bei Walter Küssner, seit 2010 bei Tabea Zimmermann studierte und dort ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen abschloss. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Wilfried Strehle, dem ehemaligen Solobratscher der Berliner Philharmoniker, der sie mit dem Klangideal des Orchesters vertraut machte.

Die mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe trat als Solistin u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, der Kammerakademie Potsdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Korean Symphony Orchestra sowie der Polnischen Kammerphilharmonie auf und wirkte als Kammermusikerin bei renommierten europäischen und koreanischen Festivals mit. Kyoung-Min Park spielt auf einer Viola von Patrick Robin, Angers 2012, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben. In ihrer Freizeit geht sie gerne Joggen und Schwimmen.