Trauer um Martin Fischer

18. Jun 2018

Die Berliner Philharmoniker trauern um Martin Fischer, Bratschist und von 1960 bis 1996 Mitglied des Orchesters. Martin Fischer, 1931 in Königsberg geboren, erlebte als 13-Jähriger mit Kriegsende eine dramatische Flucht in den Westen, die ihn schließlich nach Berlin führte. Nachdem er hier und in Freiburg im Breisgau studiert hatte, war er von 1956 bis 1960 Solobratscher der Festival Strings Lucerne.

Nach seinem Wechsel zu den Berliner Philharmonikern erwarb er nicht nur durch seine musikalische Arbeit Verdienste, sondern auch als Vorstand der Kameradschaft (heute: Gemeinschaft) der Berliner Philharmoniker. Martin Fischer füllte diese Position ab 1981 bis zu seiner Pensionierung aus und pflegte dabei mit großem Engagement den Kontakt zu Kollegen im Ruhestand und zu befreundeten Orchestern. Seine Erlebnisse und seine Begegnungen mit Solisten und Dirigenten hat er in seinen 2016 erschienenen Lebenserinnerungen festgehalten.

Martin Fischer
(Foto: Gustav Zimmermann)