Trauer um Aribert Reimann

15. Mär 2024

Die Berliner Philharmoniker trauern um Aribert Reimann, der am 13. März 2024 im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Als Berliner Komponist mit Weltgeltung war Aribert Reimann mit seinen Werken auf den Bühnen seiner Heimatstadt ebenso zu Hause wie im internationalen Musikleben. Vor allem Opern wie Lear oder Troades begründeten seinen Ruhm, aber auch Werke für den Konzertsaal sind für sein Schaffen bedeutend. Diese wurden von den Berliner Philharmonikern ab 1961 über Jahrzehnte regelmäßig aufgeführt, darunter sein Cellokonzert, sein Doppelkonzert für Violine und Cello sowie sein Klavierkonzert, mit dem Aribert Reimann 1962 als Solist bei den Berliner Philharmonikern debütierte. Eine wichtige Rolle spielten zudem Vokalwerke. So war die für Aribert Reimann zentrale Zusammenarbeit mit dem Bariton Dietrich Fischer-Dieskau auch in Konzerten der Berliner Philharmoniker zu erleben: in den Werken Ein Totentanz, in Orchesterliedern nach Gedichten von Paul Celan und in Wolkenloses Christfest. Zuletzt erklangen 2016 unter Leitung von Christian Thielemann die Sieben Fragmente für Orchester.

(Foto: Public domain, via Wikimedia Commons)