Tournee-Finale in Rom

13. Okt 2021

Vom hohen Norden in den Süden: Den Abschluss der gemeinsamen November-Tournee, die die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko nach Aarhus, Malmö, Aalborg und Hamburg führt,  bildet am 21. November  ein Konzert im Auditorium Parco della Musica Santa Cecilia in Rom. Es soll ein musikalisches Signal der Solidarität, der Hoffnung und der Gemeinsamkeit setzen.  Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 3, »Schottische«, von Felix Mendelssohn Bartholdy und die Symphonie Nr. 10 von Dmitri Schostakowitsch. Das Orchester gastiert auf Einladung der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, der Deutschen Botschaft in Rom sowie des Festivals Romaeuropa, dessen Abschlusskonzert dieser Auftritt ist.

»Als die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr Europa erreichte, wurde Italien früh und besonders hart getroffen. Die vielen Opfer der Pandemie bleiben unvergessen. Für Deutschland war es eine Selbstverständlichkeit europäischer Solidarität, seine Krankenhäuser auch für italienische Patienten zu öffnen. Unvergessen sind nicht nur die Bilder aus Bergamo, sondern auch jene von Italienerinnen und Italienern, die auf Balkonen und in Wohnzimmern musizierend Zuversicht verbreiteten. Deutschland und Italien haben als Gründungsmitglieder der EU historisch entscheidende Impulse für die europäische Integration gesetzt. Gemeinsam fühlen wir auch heute eine besondere Verantwortung für Europa«, so Viktor Elbling, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Italien.

»Wir möchten mit diesem Konzert unsere tiefe Verbundenheit mit Italien zeigen. Als musikalische Botschafter aus Deutschland spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko sowohl im Andenken an die Opfer der Pandemie als auch als Hoffnungszeichen für eine lebendige Zukunft des europäischen Kulturlebens. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, die entstandenen Verluste zu verarbeiten und die Kultur wieder in die Mitte der Gesellschaft zu holen«, sagt Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker.

Michele dall'Ongaro, Präsident der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, sagt: »Die Rückkehr der Berliner Philharmoniker nach siebzehn Jahren Abwesenheit ist eine großartige Nachricht, nicht nur für Rom, sondern für unser Land. Die Accademia Nazionale di Santa Cecilia ist stolz darauf, dieses Ereignis mit zu ermöglichen, indem sie im Auditorium das große deutsche Ensemble und einen Maestro wie Kirill Petrenko begrüßt, der heute gerade zusammen mit unserem eigenen Orchester auf derselben Bühne auftritt. Wir sind sicher, dass die Musik das beste Mittel ist, um die Solidarität und Freundschaft zwischen unseren Völkern zu bezeugen und eine starke Botschaft der Hoffnung für die Zukunft zu vermitteln.«

»Die Fondazione Romaeuropa freut sich über die Zusammenarbeit mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei einem der prestigeträchtigsten Ereignisse der internationalen Konzertsaison. Der Auftritt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Maestro Kirill Petrenko findet, auch dank der Fondazione Musica per Roma, als großes Finale der 36. Ausgabe des Festivals statt«, äußert sich der Generaldirektor und künstlerische Leiter der Fondazione Romaeuropa Fabrizio Grifasi.

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(Foto: Auditorium Parco della Musica)