Orchestermeisterschaft 2016

24.05.2016

Kurz vorm Champions-League-Finale gab es in Berlin ein Fußball-Turnier der besonderen Art: die Berliner Orchestermeisterschaft 2016. Wie schon in den vergangenen Jahren kämpften acht Mannschaften aus den Orchestern der Komischen und der Deutschen Oper sowie des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasiums, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) und dem Konzerthaushausorchester um den Pokal.

Die Berliner Philharmoniker konnten sich zum ersten Mal seit 2012 trotz starker Gegner behaupten. Es war ein spannendes Turnier. Das Halbfinale gegen das DSO endete unentschieden, das Siebenmeter-Schießen konnten die Berliner Philharmoniker für sich entscheiden. Herausragenden Einsatz zeigte der Torwart Wieland Welzel, der nach dem unentschiedenen Finale gegen die Deutsche Oper (1:1) im Siebenmeter-Schießen zwei Schüsse hielt und damit den Berliner Philharmonikern zum Sieg verhalf. Aber auch die anderen Philharmoniker, die durch Stipendiaten der Orchester-Akademie unterstützt wurden, bewiesen Spielstärke und Teamgeist. Ein verdienter Sieg.

v.l.n.r.: Amihai Grosz, Gunars Upatnieks, Olaf Ott, Zoltán Almási, Lukas Böhm, Nikolaus Römisch, Philipp Bohnen, Wieland Welzel, Mathis Stier, Tomás Jamnik
(Foto: (Foto: Rosmarie Arndt))