Oboisten der Berliner Philharmoniker

14. Feb 2017

Der Landesmusikrat, der seit 2008 jährlich ein Instrument in den Mittelpunkt rückt, hat die Oboe zum Instrument des Jahres 2017 gewählt. Aus diesem Anlass stellt das Archiv der Berliner Philharmoniker in einer kleinen Ausstellung im Südfoyer die Oboisten des Orchesters vor – angefangen von Fritz Müller und Jakob Lechner, beide zu den Gründungsvätern der Philharmoniker gehörend, bis hin zu den Mitgliedern der heutigen Oboengruppe Jonathan Kelly, Albrecht Mayer, Christoph Hartmann, Andreas Wittmann und Dominik Wollenweber.

Neben privaten Fotos, Bilddokumenten von Konzerten und Proben sowie Programmheften und Tonaufnahmen, die deutlich machen, dass die Oboisten immer wieder auch als Solisten in Erscheinung traten und treten, zeigt die Ausstellung auch die Sammlung an Mundstücken aus dem Nachlass von Helmut Schlövogt und Werkzeuge, die ein Oboist zur Herstellung seines Doppelrohblattmundstücks braucht. Die Ausstellung dauert bis Ende April 2017.

Helmut Schlövogt, Oboist der Berliner Philharmoniker von 1941 bis 1974
(Foto: Archiv Berliner Philharmoniker)