Hande Küden besteht Probezeit

07. Dez 2020

Hande Küden, seit September 2019 Mitglied der Gruppe der Ersten Violinen, hat die Probezeit bestanden. Herzlichen Glückwunsch! »Ich freue mich riesig!«, sagt die Geigerin. »Als 13-Jährige habe ich davon geträumt einmal bei den Berliner Philharmonikern zu spielen. Jetzt ist mein Traum wahr geworden. Ich bin glücklich mit tollen Kollegen zusammen zu musizieren und Teil einer phantastischen Violinen-Gruppe zu sein.«

Eigentlich wollte ihre Mutter, dass sie Klavier lernt. Doch Hande Küden bestand auf der Violine. Die aus der Türkei stammende Musikerin studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Adana am Staatskonservatorium der Universität Çukurova bei Dania Kainova und kam 2012 nach Berlin zu Stephan Picard an die Hochschule für Musik »Hanns Eisler Berlin«. Dort wechselte sie 2015 zu Tabea Zimmermann, bei der sie sowohl Violine als auch Bratsche studierte. Weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei Salvatore Accardo, Haim Taub und Kolja Blacher. Ihre Ausbildung zur Orchestermusikerin komplettierte sie an der Ferenc-Fricsay-Akademie des Deutschen Symphonie Orchesters und der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Als sich Hande Küden um die Geigenstelle bei den Berliner Philharmonikern bewarb, verfügte sie bereits über mehrjährige Erfahrung als stellvertretende Konzertmeisterin des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin. Was sie in ihrer Probezeit bei den Philharmonikern noch dazugelernt hat? »Perfektionismus. Egal wie viele Konzerte wir hintereinander geben, jedes ist genauso wichtig und muss mit der gleichen Leidenschaft gespielt werden.«

Hande Küden
(Foto: privat)