Erstmals vergeben: Schwarzkopf-Kompositionsstipendium

31. Mär 2021

Ein Geburtstagsgeschenkt der besonderen Art: Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der »Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa«, die seit 1971 die Entwicklung junger Menschen zu politisch bewussten und verantwortungsbereiten Persönlichkeiten fördert, lobt der Vorstandsvorsitzende André Schmitz-Schwarzkopf ein Stipendium für junge Komponistinnen und Komponisten aus. Es wird fortan jährlich in Kooperation mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker vergeben und ist mit jeweils 15.000 Euro dotiert.

Erster Preisträger in der Spielzeit 2021/22 ist der 1993 geborene armenische Komponist Hovik Sardaryan, Gewinner verschiedener internationaler Wettbewerbe und Schüler von Wolfgang Rihm. Das Scharzkopf-Stipendium ermöglicht die Arbeit an einem kompositorischen Projekt, das im Rahmen eines Kammermusikkonzertes der Karajan-Akademie vorgestellt wird. Darüber hinaus erhält der Stipendiat die Möglichkeit, sich in das philharmonische Leben einbringen zu können.

»Musik ist die Kunstform, die Menschen am leichtesten über Grenzen hinweg zu verbinden vermag«, sagt André Schmitz-Schwarzkopf. »In diesem Sinne freue ich mich ganz besonders über die Kooperation mit der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.« Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, erklärt dazu: »Die Förderung des kompositorischen Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen. Wir freuen uns, dass wir mit dem Schwarzkopf-Kompositionsstipendium unser Engagement für die zeitgenössische Musik nachhaltig erweitern können und gleichzeitig ein weiteres Stipendium für die Karajan-Akademie anbieten können.«

Peter Riegelbauer, Geschäftsführer der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, über das neue Kompositionsstipendium: »Für die Karajan-Akademie bedeutet das neue Kompositionsstipendium eine wertvolle Erweiterung und Bereicherung ihres Ausbildungsprogramms. Wir freuen uns, mit Hovik Sardaryan einen der interessantesten Komponisten der ganz jungen Generation gewonnen zu haben und sind gespannt auf seine neuen Werke, die wir mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten zur Aufführung bringen werden.«

Hovik Sardaryan
(Foto: Lilia Heil)