Centogene testet die Berliner Philharmoniker

10. Mär 2021

Während der Corona-Pandemie streamen die Berliner Philharmoniker regelmäßig ihre Konzerte in der Digital Concert Hall. Das ist in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit. Dass auch bei größeren Besetzungen ein sicherer Spielbetrieb möglich ist, ist einer Sponsoring-Partnerschaft zwischen der Stiftung Berliner Philharmoniker und dem Rostocker Biotech-Unternehmen Centogene zu verdanken.

Im Zuge dieser Zusammenarbeit werden alle Orchestermusiker in jeder Probenwoche zwei Mal mithilfe des SARS-CoV-2 RT-PCR-Tests von Centogene getestet. Außerdem gelten in der Philharmonie Berlin Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz hinter der Bühne bis zum Erreichen des Pults sowie eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Bühne nach jeder Probe und jedem Konzert. Die Testungen, die strengen Hygienemaßnahmen und die sehr gut funktionierende Klimaanlage den Sälen der Philharmonie Berlin, die mit 100% Frischluftzufuhr betrieben wird, haben dazu geführt, dass der Betriebsarzt einem Bühnenabstand von 1 Meter zwischen Streichern und 1,5 Metern zwischen Bläsern zugestimmt hat.

Die Centogene AG wurde 2007 von Arndt Rolfs, Professor an der Universitätsmedizin in Rostock gegründet. Das Unternehmen hat von Anfang an sehr eng mit der Spitze der Universität Rostock und der medizinischen sowie naturwissenschaftlichen Fakultät zusammen gearbeitet. Nach der Gründung und damals nicht mehr als einer Handvoll Angestellter, ist die Firma nun auf mehr als 220 Mitarbeitern gewachsen. Die Centogene AG ist weltweit als Spezialist in der Diagnostik und Charakterisierung seltener angeborener Erkrankungen bekannt.