Barock-Wochenende

Mariengesänge mit Voces Suaves und Concerto Scirocco

Voces Suaves (Foto: Markus Räber)

Spirituell, schwerelos, strahlend – das Schweizer Vokalensemble Voces Suaves, das gerade mit dem renommierten Musikpreis Diapason d’Or ausgezeichnet wurde, kultiviert ein ganz besonderes Klangideal. Zusammen mit dem ebenfalls vielfach preisgekrönten Instrumentalensemble Concerto Scirocco widmet es sich im Rahmen unseres Barock-Wochenendes Mariengesängen von Alessandro Scarlatti, Agostino Steffani und Alessandro Melani – klangschöne Werke, die von der großen Verehrung für die Gottesmutter in jener Zeit zeugen.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Voces Suaves

Concerto Scirocco

Francesco Corti Cembalo und Leitung

Mariengesänge von Francesco Cavalli, Agostino Steffani, Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Rosenmüller und Alessandro Melani

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Termine und Karten

Sa. 24. Feb 2024, 22:00 Uhr

Kammermusiksaal | Einführung: 21.15 Uhr

Biografien

Voces Suaves

Mit Klangfülle und nuancierter musikalischer Rhetorik erwecken sie die Musik der Renaissance und des Barock zu neuem Leben: die Mitglieder des Basler Vokalensembles Voces Suaves. Ihr Markenzeichen? Sie erarbeiten ihre Programme ohne festen musikalischen Leiter im Kollektiv, was den Gestaltungswillen jedes einzelnen Mitglieds fordert und alle gleichermaßen an der künstlerischen Verantwortung teilhaben lässt. Im Kern besteht die 2012 von Bariton Tobias Wicky gegründete Formation aus acht Sängerinnen und Sängern. Voces Suaves konzentriert sich auf die Vokalmusik des deutschen Frühbarock und der italienischen Madrigaltradition, schließt sich aber immer wieder mit befreundeten Ensembles zusammen, um größer besetzte italienische Oratorien und Messen aufzuführen. Hierbei engagieren sich die Sänger*innen nicht nur für Werke berühmter Komponisten wie Claudio Monteverdi oder Heinrich Schütz, sondern widmen sich auch der Musik von heute wenig bekannten Meistern wie Stefano Bernardi, Giaches De Wert oder Giovanni Croce. Voces Suaves gastiert bei bedeutenden Festivals in ganz Europa. Seit 2015 sind mehrere Aufnahmen erschienen, die mit diversen internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.

Concerto Scirocco

Das Alte-Musik-Ensemble Concerto Scirocco wurde von der Blockflötistin und -fagottistin Giulia Genini gegründet und fokussiert sich seit 2009 auf das Repertoire des 16. und 17. Jahrhunderts. Hierbei verbinden die Mitglieder der Schweizer Formation Kreativität mit einer fundierten Kenntnis der historischen Aufführungspraxis – und fesseln ihr Publikum mit Musizierlust, Schwung und einer Fülle an ungewohnten Klangfarben. Concerto Scirocco tritt bei renommierten Festivals wie den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Festtagen Alter Musik Basel oder dem Festival Label Suisse in Lausanne auf. Von der Fachzeitschrift Gramophone wurde den Musiker*innen »Klarheit der Details« sowie eine »intelligent ausgewogene Musikalität« bescheinigt, wobei Phrasierung, Ornamentik und nicht zuletzt die in den Konzerten transportierten Emotionen auf ein tiefes Verständnis der Musik des Barocks beruhen. Die Einspielungen des Ensembles, viele in Zusammenarbeit mit den Sänger*innen von Voces Suaves entstanden, wurden mehrfach ausgezeichnet. Für große Resonanz sorgte auch ein Album mit den Canzoni da Sonar des Venezianers Giovanni Picchi, das für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde.

Francesco Corti

Francesco Corti, ist ein »Kraftpaket von ungebremster Vitalität, fesselnd und aufwühlend zugleich«, so das BBC Music Magazine. Corti, der sowohl als Ensembleleiter als auch als Solist am Cembalo tätig ist, ist seit Januar 2023 Musikdirektor des Königlichen Theaters in Drottningholm bei Stockholm und leitet seit 2015 regelmäßig Les Musiciens du Louvre; außerdem ist er Erster Gastdirigent von Il Pomo d’oro. Cortis Einspielungen werden von der Presse gelobt und mit Preisen wie dem Diapason d’Or ausgezeichnet. Der im toskanischen Arezzo geborene Musiker studierte zunächst Orgel im nahe gelegenen Perugia, dann Cembalo in Genf und Amsterdam. Als Cembalist und Dirigent konzertiert er in ganz Europa, den USA, Kanada, Lateinamerika und Asien und ist zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem Musikfest Berlin und dem Festival Radio France Montpellier. Francesco Corti ist außerdem als Cembalist in verschiedenen Ensembles tätig, darunter Les Talens Lyriques, Le Concert des Nations und das Bach Collegium Japan. Er gibt weltweit Meisterkurse und ist seit 2016 Professor für Cembalo und Generalbass an der Schola Cantorum Basiliensis.

Concerto Scirocco (Foto: Alejandro Lozano)

Prunkstücke

Barock-Wochende 2024