Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

Konzert zur Saisoneröffnung

Kirill Petrenko dirigiert Mahlers Siebte Symphonie

Anfang 2020 präsentierte Kirill Petrenko sich mit der Sechsten Symphonie erstmals als Mahler­-Interpret bei den Berliner Philharmonikern. Publikum und Presse waren vom »Enthusiasmus und der geradezu makellosen Präzision« (The New York Times) der Aufführung begeistert. Jetzt folgt zum Start der Saison 2022/23 die Siebte Symphonie. Sie sei sein »bestes Werk und vorwiegend heiteren Charakters«, meinte Mahler selbst. Über weite Strecken herrschen jedoch dunkle Farben vor, nächtlich und gespenstisch. Und auch in den schmetternden Jubel des Finales mischen sich Doppelbödigkeit und Zweifel.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 7

Konzert zur Saisoneröffnung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank

Termine und Karten

Biografien

Kirill Petrenko

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Geboren im sibirischen Omsk, erhielt er seine Ausbildung zunächst in seiner Heimatstadt und später in Österreich. Seine Dirigentenkarriere begründete er an der Oper mit Chefpositionen am Meininger Theater und an der Komischen Oper Berlin. Von 2013 bis 2020 war Kirill Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Zudem gastierte er an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt, von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra national in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York und den Bayreuther Festspielen. Auch die großen internationalen Symphonieorchester – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel – hat er dirigiert. In der Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern haben sich seit seinem Debüt 2006 vielfältige programmatische Schwerpunkte herausgebildet. Dazu gehört die Arbeit am klassisch-romantischen Kernrepertoire des Orchesters, beispielhaft zu erleben beim Amtsantritt mit Beethovens Neunter Symphonie. Ein weiteres Anliegen Kirill Petrenkos sind zu Unrecht vergessene Komponisten wie Josef Suk oder Erich Wolfgang Korngold. Ebenfalls im Fokus stehen russische Werke, wobei vor allem Aufführungen von Tschaikowskys Opern Mazeppa, Jolanthe und Pique Dame zuletzt für Aufmerksamkeit gesorgt haben.

Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

Menschen um Mahler

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