Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

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Familienkonzert ‒ Konzert zur Unterstützung der UNO-Flüchtlingshilfe

Die auf russischen Märchen basierende Geschichte des Feuervogel ist eine Hommage an Mut und Menschlichkeit, kongenial in Musik gesetzt von Igor Strawinsky. Mit der Aufführung dieses Werks wollen die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko gemeinsam mit der UNO-Flüchtlingshilfe zur Unterstützung von 82,4 Millionen Menschen beitragen, die derzeit auf der Flucht sind. Auch Sie können helfen: Mit jedem Ticketkauf unterstützen Sie die UNO-Flüchtlingshilfe, den nationalen Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR), mit einer Spende. Der Spendenerlös durch den Kartenverkauf kommt direkt der Flüchtlingshilfe zugute. Vor Ort wird es weitere Spendenmöglichkeiten geben.

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent und Moderation

Sara Ezzell Choreografie und Tanz

Reinhard Kleist Live-Zeichnung

Boussa Thiam Moderation

Julia Schnittger Kostüme

Igor Strawinsky

L'Oiseau de feu (Der Feuervogel), Ballettmusik

Für Kinder ab 6 Jahren

Tickets für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: 20 Euro (inkl. 10 Euro Spende)

Erwachsene: 30 Euro (inkl. 10 Euro Spende)

Förderticket: 50 Euro (inkl. 30 Euro Spende)

Förderticket: 70 Euro (inkl. 50 Euro Spende)

Der Spendenerlös durch den Kartenverkauf kommt direkt der Flüchtlingshilfe zugute. Vor Ort wird es weitere Spendenmöglichkeiten geben.

Termine und Karten

So, 19. Sep 2021, 14.00 Uhr

Philharmonie

Programm

Der Feuervogel

Es war einmal in einem fernen Land: Dort hielt ein böser Zauberer namens Kastschej in seinem Schloss dreizehn anmutige Prinzessinnen gefangen, darunter eine besonders kluge und gewitzte namens Tausendschön. Eines Nachts flog der magische Feuervogel, dessen Gefieder gold-rot-orangefarben leuchtete, in den Garten des Zauberers und naschte von einem Baum mit goldenen Äpfeln.

Iwan Zarewitsch, der Sohn eines mächtigen Zaren, befand sich auf der Jagd nach dem Feuervogel und war ihm bis zu Kastschejs Garten gefolgt. Beherzt kletterte der Prinz über die Mauer und gelangte unbemerkt in den Garten. Dort entdeckte er schreckenerregende Steinfratzen: unschuldige Frauen und Männer, die der Zauberer versteinert hatte. Am Wunderbaum fing er mutig und geschickt den Feuervogel. Dieser flehte: »Lass mich bitte frei! Hier, nimm diese Feder, sie besitzt Zauberkräfte.«Der schöne Vogel reichte Iwan eine seiner prachtvollen Federn und erklärte ihm, dass diese vor Gefahr schützen könne. Der gutherzige Prinz schenkte dem Vogel die Freiheit; lautlos flog dieser in die Sternennacht davon. Prinz Iwan wollte gerade wieder den Garten verlassen, da kamen die dreizehn Prinzessinnen herbei. Rasch verbarg sich der Prinz. Die jungen Frauen pflückten einige Äpfel vom Zauberbaum und warfen sich die goldenen Früchte zu. Tausendschön warf ihren Apfel am höchsten. Er flog in Iwans Nähe, dieser fing ihn auf und wollte ihn Tausendschön bringen. Doch Iwan lief so rasch, dass er im Dunkeln über seine eigenen Stiefel stolperte und der Länge nach vor ihr zu Boden fiel. Tausendschön lachte hellauf. Iwan lachte mit. Sie sahen sich an und verliebten sich. Die übrigen Prinzessinnen begannen einen Reigen zu tanzen und zogen Iwan und Tausendschön mit. Glücklich durchtanzten sie die Nacht im Garten.

Bei Tagesanbruch eilten die Frauen ins Schloss. Obwohl Tausendschön Iwan davon abhalten wollte, folgte ihr der Prinz. Da setzte heftiges Glockenläuten ein und die Diener des Zauberers – allesamt grausige Ungeheuer – überwältigten Iwan und schleppten ihn vor Kastschej. Gnadenlos wollte dieser nun auch den Prinzen versteinern. In seiner Not griff Iwan nach der Zauberfeder und rief den Feuervogel herbei. Im Nu war dieser zur Stelle und – Iwan traute seinen Augen kaum – zwang Kastschej, seine Diener, ja selbst die Prinzessinnen, so schnell und wild zu tanzen, dass sie bald entkräftet zu Boden stürzten. Der Feuervogel sang ein betörendes Lied und die Tänzerinnen und Tänzer fielen in tiefen Schlaf.

»Komm, rasch!« Der Vogel führte Iwan in den Garten. Dort lag in einer Baumhöhle verborgen, eine kostbare Schatulle, in der sich ein Ei befand. »Im Ei lebt die Seele des Zauberers«, sagte der Vogel. Prinz Iwan griff nach dem Ei und warf es zu Boden. Ein Blitz zuckte, die Erde verschlang Kastschej, seine Schreckensdiener und das Schloss. Der Bann war gebrochen, die Versteinerten wurden lebendig, die Gefangenen waren frei, alle jubelten vor Glück. Tausendschön aber lächelte Iwan an und dankte ihm. Iwan lächelte zurück und dankte dem Feuervogel, weil er durch ihn etwas sehr Kostbares gefunden hatte: die Liebe ...

Frei nacherzählt von Susanne Felicitas Wolf

Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

Hygienehinweise für Familienkonzerte

  • Bitte beachten Sie, dass die 3G-Regel auch für Kinder gilt und sie getestet, genesen oder geimpft sein müssen.
  • Auch für Kinder besteht die Pflicht eine medizinische Maske zu tragen, ab 15 Jahren eine FFP2-Maske.
  • Bitte bringen Sie außerdem einen Schülerausweis oder ein anderes Ausweisdokument für Ihre Kinder mit.

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