Kirill Petrenko (Foto: Monika Rittershaus)

Karajan-Akademie

Benefizkonzert: 50 Jahre Karajan-Akademie

Die Karajan-Akademie feiert ihren 50. Geburtstag: mit einem Jubiläumskonzert, das die Stipendiat*innen zusammen mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker – alle Absolventen der Akademie – geben. Das Programm schlägt eine Brücke von der Wiener Klassik zur Neuen Musik: Dirigier-Stipendiatin Nodoka Okisawa eröffnet das Programm mit Mozarts »Linzer« Symphonie. Kirill Petrenko dirigiert Beethovens Fünfte Symphonie sowie die Uraufführung eines Cellokonzerts von Donghoon Shin, Gewinner des Claudio-Abbado-Kompositionspreises 2022. Solist ist der ehemalige Akademist und philharmonische Solocellist Bruno Delepelaire. Die Einnahmen des Konzerts kommen der Nachwuchsarbeit der Karajan-Akademie zugute.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Nodoka Okisawa Dirigentin

Kirill Petrenko Dirigent

Bruno Delepelaire Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 »Linzer«

Nodoka Okisawa Dirigentin

Donghoon Shin

Nachtergebung. Konzert für Violoncello und Orchester, Auftragswerk der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Kirill Petrenko Dirigent , Bruno Delepelaire Violoncello

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Kirill Petrenko Dirigent

Termine und Karten

Biografien

Kirill Petrenko

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Ausgebildet wurde er zunächst in Russland, dann in Österreich. Die internationale Musikwelt wurde erstmals auf ihn aufmerksam, als er 2001 am Meininger Theater Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von Christine Mielitz und im Bühnenbild von Alfred Hrdlicka an vier aufeinanderfolgenden Tagen zur Premiere brachte. Zwölf Jahre später leitete er den Zyklus dann bei den Bayreuther Festspielen zum zweiten Mal. Zur selben Zeit trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, nach Meiningen und der Komischen Oper Berlin die dritte Chefposition an einem Opernhaus. Parallel gastierte er sowohl an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt (von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra National in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York) wie auch bei den großen internationalen Symphonieorchestern – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Jahr 2006. Auch außerhalb Berlins ist Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern zu erleben – auf Tournee und natürlich in der Digital Concert Hall. Ausgewählte Aufführungen erscheinen zudem als Mitschnitte auf Tonträger, zuletzt in einer Edition mit symphonischen Werken von Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Franz Schmidt und Rudi Stephan.

Nodoka Okisawa

Nodoka Okisawa spielte Klavier, Violoncello und Oboe, bevor sie sich an der Tokyo University of the Arts sowie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin zur Dirigentin ausbilden ließ. Die 1987 im japanischen Aomori geborene Wahl-Berlinerin besuchte Meisterkurse bei Kurt Masur sowie bei Neeme und Paavo Järvi. 2018 gewann sie die Tokyo International Music Competition for Conducting, einen der wichtigsten internationalen Dirigierwettbewerbe, bevor sie im folgenden Jahr beim renommierten Concours international de jeunes chefs d’orchestre in Besançon mit dem »Grand Prix« sowie dem Orchester- und dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Ein folgenreiches Ereignis, da Okisawa anschließend »die wunderbare Möglichkeit« erhielt, »als Stipendiatin der Karajan-Akademie und als Assistentin von Kirill Petrenko mit großartigen Musikerinnen und Musikern zusammenarbeiten zu können«. Was sie bislang von ihm lernen konnte? »Etwas sehr Wichtiges: Ich habe gelernt, dass Aufrichtigkeit und Offenheit bei Menschen viel mehr bewegt als ein autokratischer Führungsstil.« Nodoka Okisawa ist regelmäßiger Gast renommierter japanischer Orchester (u. a. NHK Symphony Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra, Orchestra Ensemble Kanazawa). Im November 2021 stand sie erstmals am Pult der Münchner Symphoniker und des Orquesta de València, weitere Debüts, unter anderem beim Melbourne Symphony Orchestra und beim MDR-Sinfonieorchester Leipzig sind bereits programmiert. Im März 2022 leitete sie das Solidaritätskonzert für die Ukraine mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue.

Kirill Petrenko (Foto: Monika Rittershaus)

Karajan-Akademie (Foto: Peter Adamik)

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