Renaud Capuçon (Foto: Simon Fowler)

Karajan-Akademie

Renaud Capuçon und die Karajan-Akademie

Ein heiter-melancholisches Programm mit dem französischen Geiger Renaud Capuçon und der Karajan-Akademie: Für den heiteren Aspekt sorgen zwei Werke Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Violinkonzert Nr. 3 G-Dur und »Haffner-Symphonie« die Wiener Klassik von ihrer lichten Seite zeigt. Melancholisch hingegen geben sich Richard Strauss’ Metamorphosen, in denen der Komponist die Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg betrauert.

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Renaud Capuçon Violine und Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216

Richard Strauss

Metamorphosen für 23 Solostreicher

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«

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Veranstalter/Kartenverkauf

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker e.V.

Herbert-von-Karajan-Straße 1

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Programm

Biografie

Die Begeisterung für die Musik stellte sich bei Renaud Capuçon bereits früh ein: Als er mit vier Jahren anfing, Geige zu spielen, spürte er sofort eine Leidenschaft für das Instrument. »Ich merkte«, so der Künstler, » das war der Grund, warum ich existierte«. Von da an kannte er nur ein Ziel: Musiker zu werden. Für dieses Ziel nahm Renaud Capuçon viel auf sich. So pendelte er als 14-Jähriger wöchentlich circa 600 Kilometer zwischen seiner Heimatstadt Chambéry am Fuß der Savoyer Alpen nach Paris, um am dortigen Konservatorium zu studieren. Später ging er nach Berlin, wo er seine Ausbildung bei Thomas Brandis, ehemaliger Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, sowie bei Isaac Stern fortsetzte. 1997 holte Claudio Abbado den Geiger als Konzertmeister zum Gustav Mahler Jugendorchester. Fünf Jahre später gab Renaud Capuçon sein Debüt als Solist bei den Berliner Philharmonikern. Seither ist er nicht nur regelmäßiger Gast des Orchesters, sondern ein international gefragter Solist, der von vielen großen Klangkörpern eingeladen wird. Ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit ist zudem die Kammermusik, zu der er auch immer wieder mit seinem Bruder, dem Cellisten Gautier Capuçon, zusammenfindet. Renaud Capuçon betont gerne, dass er – obwohl Franzose – ein Faible für das deutsche Repertoire habe. Wegen seines delikaten, weichen, aber gleichzeitig sehr sprechenden Tons gilt er als idealer Mozart-Interpret. Der Geiger, der in diesem Konzert auch als Dirigent zu erleben ist, spielt die sogenannte Panette-Violine von Giuseppe Guarneri (»del Gesù«) aus dem Jahr 1737, die zuvor Isaac Stern gehörte.

Renaud Capuçon (Foto: Simon Fowler)

Karajan-Akademie (Foto: Peter Adamik)

Der Mozartfan

Richard Strauss verehrte Mozart und dessen »reich gegliederte Seelengebilde«.