Stephen Tharp (Foto: Ran Keren)

Orgel

Orgelmatinee mit Stephen Tharp

Wenn ein Organist im Who’s Who in the world genannt wird, dann gehört er zu den Großen seines Fachs. Stephen Tharp begeistert mit einem Spiel, das auch in den virtuosesten Passagen transparent und schwerelos erscheint. Sein Debüt an der Orgel der Philharmonie widmet der Amerikaner der Toccata, jener Gattung, bei der die Organisten ihre Brillanz besonders gut zur Geltung bringen können. Beginnend im Barock mit Toccaten von Frescobaldi und Bach unternimmt Stephen Tharp eine musikalische Zeitreise, die über die Romantik bis in die Neuzeit zu Werken von Guy Bovet und Jean Guillou führt.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Stephen Tharp Orgel

Toccatissima! Orgel virtuos

Johann Sebastian Bach

Toccata für Orgel d-Moll BWV 565

Carlos Seixas

Toccata prima g-Moll

Girolamo Frescobaldi

Toccata seconda

Juan Bautista Cabanilles

Tocata II de mà esquerra

Guy Bovet

Toccata planyavska

Henri Mulet

Esquisses byzantines: Nr. 10 Tu es Petra

Joseph Jongen

Toccata op. 104

Anthony Newman

Orgelsymphonie Nr. 1

Anton Heiller

Tanz-Toccata

Jean Guillou

Toccata op. 9

Charles-Marie Widor

Orgelsymphonie Nr. 5 op. 42 Nr. 1: 5. Satz Toccata

Termine und Karten

Biografien

Stephen Tharp

Stephen Tharp begeistert mit einem Spiel, das auch in den virtuosesten Passagen transparent und schwerelos erscheint. Sein Debüt an der Orgel der Philharmonie widmet der Amerikaner der Toccata, jener Gattung, bei der die Organisten ihre Brillanz besonders gut zur Geltung bringen können. Er studierte Orgel und Klavier in Illinois/USA und Paris, unter anderem bei Wolfgang Rübsam, Gillian Weir und Jean Guillou. Seit den 1990er-Jahren lebt er in New York, wo er als Titularorganist und Residenzkünstler mehrerer Kirchen in Manhattan wirkt. Maßstäbe auf seinem Instrument setzt er insbesondere in der zeitgenössischen Musik. Er brachte zahlreiche Werke zur Uraufführung, darunter Stücke von Thierry Escaich sowie David Briggs’ Toccata Labyrinth. Überdies ist der US-Amerikaner auch selbst als Komponist tätig und erhielt Aufträge etwa vom Kölner Dom oder der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Stephen Tharp tritt weltweit als Kammermusiker, nicht nur an der Orgel, sondern auch an Klavier und Cembalo, auf und gibt Konzerte mit Künstlern wie dem Sänger Thomas Hampson oder dem Geiger Itzhak Perlman. Über seine ausgedehnte Konzerttätigkeit hinaus gibt er Meisterkurse in den USA und Deutschland. Außerdem hat er zahlreiche Solo-CDs bei verschiedenen Labels
vorgelegt. Für die Aufnahme des Gesamtwerks von Jeanne Demessieux – einer Schülerin von Marcel Dupré, die für die technischen Schwierigkeiten ihrer Werke bekannt ist –, wurde er 2009 mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Der Amerikanische Organistenverband verlieh ihm 2011 den International Performer of the Year Award; 2015 erhielt Stephen Tharp zudem
den Paul Creston Award für herausragende Errungenschaften in
der Kirchenmusik und darstellenden Kunst.

Stephen Tharp (Foto: Ran Keren)

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