Waldbühne, Berlin (Foto: Stephan Rabold)

Saison-Abschlusskonzert

Kirill Petrenko und Kirill Gerstein in der Waldbühne

Mit kraftvollen Farben beenden die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko die Saison in der Waldbühne. Sehnsüchtig und aufbegehrend gibt sich Rachmaninows Zweites Klavierkonzert. Kirill Gerstein, der 2016 mit diesem Werk beim Orchester debütierte, springt kurzfristig für den erkrankten Daniil Trifonov ein. Außerdem erklingen Mussorgskys Bilder einer Ausstellung. Auf engstem Raum erlebt man hier Szenen von ungeheurer Wucht und Vielfalt: von einem possierlichen Küken-Ballett bis hin zur gespenstischen Hütte der Hexe Baba Yaga.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Kirill Gerstein Klavier (anstelle von Daniil Trifonov)

Anatoli Ljadow

Kikimora op. 63

Sergej Rachmaninow

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18

Kirill Gerstein Klavier (anstelle von Daniil Trifonov)

Modest Mussorgsky

Bilder einer Ausstellung (Orchestrierung von Maurice Ravel)

Hinweis:
Die Tickets für das ursprünglich am 26.06.2020 geplante Saisonabschlusskonzert der Berliner Philharmoniker sind nicht gültig für den Besuch des Konzerts am 25.06.2022! Nur Kund*innen mit sitzplatzgenauen, personalisierten Tickets für den 25.06.2022 erhalten Einlass zum Konzert.

Sofern Sie noch im Besitz gültiger, nicht umgetauschter Tickets für den 26.06.2020 sind, können Sie sich für weitere Informationen gern per Email an kartenbestellung@deag.de wenden.

Termine und Karten

Veranstalter/Kartenverkauf

Concert Concept Veranstaltungs GmbH

Tel: +49 (40) 23 72 400 30

Fax: +49 (30) 810 75-519

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Biografien

Kirill Petrenko

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Ausgebildet wurde er zunächst in Russland, dann in Österreich. Die internationale Musikwelt wurde erstmals auf ihn aufmerksam, als er 2001 am Meininger Theater Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von Christine Mielitz und im Bühnenbild von Alfred Hrdlicka an vier aufeinanderfolgenden Tagen zur Premiere brachte. Zwölf Jahre später leitete er den Zyklus dann bei den Bayreuther Festspielen zum zweiten Mal. Zur selben Zeit trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, nach Meiningen und der Komischen Oper Berlin die dritte Chefposition an einem Opernhaus. Parallel gastierte er sowohl an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt (von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra National in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York) wie auch bei den großen internationalen Symphonieorchestern – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Jahr 2006. Auch außerhalb Berlins ist Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern zu erleben – auf Tournee und natürlich in der Digital Concert Hall. Ausgewählte Aufführungen erscheinen zudem als Mitschnitte auf Tonträger, zuletzt in einer Edition mit symphonischen Werken von Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Franz Schmidt und Rudi Stephan.

Kirill Gerstein

Sein ausdrucksstarkes und gleichzeitig klares Spiel selbst in den wuchtigsten Passagen gilt als Kirill Gersteins Markenzeichen. Die schwierigsten Werke präsentiert er mit einer Musizierfreude und Souveränität, bei der jede Note perfekt platziert erscheint. Zudem denkt der gebürtige Russe durch und durch kammermusikalisch. Egal, ob er als Solist mit einem Orchester auftritt, Teil eines Ensembles ist oder einen Soloabend gibt. Auch das prägt seinen Stil. Kirill Gersteins Weltkarriere begann im Jahr 2000 mit seinem Konzertdebüt beim Züricher Tonhalle-Orchester; 2001 gewann er den Internationalen Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv, im Jahr darauf wurde er mit dem Gilmore Young Artist Award ausgezeichnet, es folgten umjubelte Debüts u. a. bei der Staatskapelle Dresden, den Münchner und den Wiener Philharmonikern. 2016 gastierte er mit Rachmaninows Zweitem Klavierkonzert erstmals bei den Berliner Philharmonikern. Zuletzt war er mit ihnen im Dezember 2021 als Solist in der deutschen Erstaufführung von Thomas Larchers Klavierkonzert zu erleben.

1979 in Woronesch als Sohn eines Mathematiklehrers und einer Musiklehrerin geboren, wuchs Gerstein in zwei musikalischen Welten auf: der Klassik und dem Jazz. Anfänglich schien es, als ob der Jazz ihn mehr faszinierte, doch letztlich entschied er sich für die klassische Musik und studierte zunächst bei Solomon Mikowsky in New York, später bei Dmitri Baschkirow in Madrid. Die Auseinandersetzung mit dem Jazz empfindet er als wichtigen Baustein seiner künstlerischen Entwicklung: »Ich habe gelernt, dass Musik mehr ist als die schwarzen Punkte auf dem Papier. Meine Erfahrung mit dem Improvisieren und dem Timing im Jazz beeinflussen in gewisser Weise die Art, wie ich Klassik spiele.«

Waldbühne, Berlin (Foto: Stephan Rabold)

Kirill Petrenko (Foto: Stephan Rabold)

Kiriil Gerstein (Foto: Marco Borggreve)