Jan Lisiecki (Foto: Christoph Köstlin)

Klavierabend mit Jan Lisiecki

Jan Lisiecki ist 26 Jahre jung und bereits ein Weltstar. In Kanada als Sohn polnischer Eltern geboren, beeindruckte er bereits als 13- und 14-Jähriger mit Aufführungen der Klavierkonzerte Frédéric Chopins. Kein Wunder, dass er seither als Spezialist für die subtile, poetische Interpretation des Komponisten gilt. So steht auch sein philharmonisches Debütkonzert im Kammermusiksaal ganz im Zeichen der Klaviermusik Chopins. Vor allem die Nocturnes liebt Jan Lisiecki. Sie seien – so der Pianist – magische, emotionale Bilder, die es beim Spielen heraufzubeschwören gilt.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Jan Lisiecki Klavier


Frédéric Chopin

Etüde C-Dur op. 10 Nr. 1
Nocturne c-Moll op. post.
Etüde a- Moll op. 10 Nr. 2
Nocturne E-Dur op. 62 Nr. 2
Etüde E-Dur op. 10 Nr. 3
Etüde cis-Moll op. 10 Nr. 4
Nocturne cis-Moll op. 27 Nr. 1
Nocturne Des-Dur op. 27 Nr. 2
Etüde Ges-Dur op. 10 Nr. 5
Etüde es-Moll op. 10 Nr. 6
Nocturne Es-Dur op. 9 Nr. 2
Nocturne c-Moll op. 48 Nr. 1
Nocturne g-Moll op. 15 Nr. 3
Etüde C-Dur op. 10 Nr. 7
Nocturne F-Dur op. 15 Nr. 1
Etüde F-Dur op. 10 Nr. 8
Etüde f-Moll op. 10 Nr. 9
Nocturne b-Moll op. 9 Nr. 1
Etüde As-Dur op. 10 Nr. 10
Nocturne As-Dur op. 32 Nr. 2
Etüde Es-Dur op. 10 Nr. 11
Nocturne cis-Moll op. post.
Etüde c-Moll op. 10 Nr. 12

Termine und Karten

Biografien

Jan Lisiecki

Ein Leben wie auf der Überholspur: In der Schule übersprang Jan Lisiecki vier Klassen und sein erstes Angebot für einen Plattenvertrag mit 14 Jahren lehnte er ab, weil das Label ihn nicht Mozart spielen lassen wollte. Ein Jahr später unterschrieb der kanadische Ausnahmepianist mit polnischen Wurzeln einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon und startete eine atemberaubende internationale Karriere – als »der vielleicht ›vollständigste‹ Pianist seiner Zeit« (BBC Music Magazine), »der jeder Note Bedeutung verleiht« (New York Times). Lisiecki, der als Fünfjähriger sein Klavierstudium am Mount Royal University Conservatory in Calgary begann und als Neunjähriger erstmals mit Orchester auftrat, gibt jährlich über hundert Konzerte weltweit und hat eng mit Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin und dem verstorbenen Claudio Abbado zusammengearbeitet. Nach einem gefeierten Soloprogramm »Nachtmusik« mit Werken von Chopin, Schumann und Ravel widmet er sich in dieser Saison Stücken von Frédéric Chopin – in über 30 Städten auf der ganzen Welt: »Alle seine Kompositionen für das Klavier sind unglaublich und sehr schwierig, denn sie erfordern viel Gefühl. Sie sind emotionale Bilder und beim Spielen geht es nicht um technische Herausforderungen, sondern darum, diese Bilder heraufzubeschwören.« Jan Lisiecki, der für seine Einspielungen unter anderem den kanadischen Juno Award und den Echo Klassik erhielt, wurde sowohl der jüngste Empfänger des Gramophone Young Artist Award als auch des Leonard Bernstein Award.

Jan Lisiecki (Foto: Christoph Köstlin)

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