Anna Vinnitskaya (Foto: Marco Borggreve)

Kammermusik

Klavierabend mit Anna Vinnitskaya

Für Anna Vinnitskaya, Tochter zweier Pianisten, gehört das Klavierspielen zum Leben wie das Atmen oder Essen. Technische Grenzen? Kennt sie nicht. 2007 gewann sie im Fach Klavier den ersten Preis beim Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel – als zweite Frau in der Geschichte des Wettbewerbs. Ihren Klavierabend bestreitet sie unter anderem mit Robert Schumanns expressiver, tiefgründiger Klaviersonate Nr. 1 und elegant-schwelgerischen Impromptus von Frédéric Chopin. Auf ihrem Programm stehen außerdem die Valses nobles et sentimentales und La Valse von Maurice Ravel, in denen sich der Franzose auf eigenwillige Weise mit dem Wiener Walzer auseinandersetzt.

Anna Vinnitskaya Klavier

Robert Schumann

Arabeske C-Dur op. 18

Robert Schumann

Klaviersonate Nr. 1 fis-Moll op. 11

Frédéric Chopin

Impromptu Nr. 1 As-Dur op. 29

Frédéric Chopin

Impromptu Nr. 2 Fis-Dur op. 36

Frédéric Chopin

Impromptu Nr. 3 Ges-Dur op. 51

Frédéric Chopin

Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. post. 66

Maurice Ravel

Valses nobles et sentimentales

Maurice Ravel

La Valse (Fassung für Klavier)

Termine und Karten

Programm

Biografie

Die Frage, ob sie Musikerin werden solle, hat sich Anna Vinnitskaya nie gestellt: »Meine beiden Eltern sind Pianisten, mein Opa war Dirigent, mein Onkel ein erfolgreicher Geiger, Preisträger des renommierten Tschaikowsky-Wettbewerbs – Musik hat seit meiner Geburt einfach zu meinem Leben dazugehört. Vermutlich stand am Anfang ein Wunsch meiner Eltern, doch nach fünf, sechs Jahren hat für mich das Klavier ebenso zum Leben gehört wie das Atmen oder das Essen.« Heute begeistert Anna Vinnitskaya mit ihrer Virtuosität, poetischen Tiefe und klanglichen Nuancierungskunst ein internationales Konzertpublikum. Im südrussischen Noworossijsk geboren, erhielt sie eine Ausbildung am Staatlichen Rachmaninow-Konservatorium in Rostow am Don, ehe sie 2002 als Meisterschülerin zu Jewgeni Koroljow, der nicht nur ihr Lehrer, sondern auch ihr Mentor wurde, an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg wechselte. Sieben Jahre später wurde sie hier selbst Professorin. Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 und der Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2008 waren der Auftakt zu ihrer internationalen Karriere. Ihre CD-Einspielungen wurden mit Preisen wie dem Diapason d’Or und dem Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet: »Mit welcher Selbstverständlichkeit die Arpeggien und Läufe ineinandergreifen, wie elegant und erhaben zugleich sie musikalische Linien phrasiert – so muss man Chopin spielen« (Deutschlandfunk).

Anna Vinnitskaya (Foto: Marco Borggreve)

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