Antje Weithaas (Foto: Giorgia Bertazzi)

Kammermusik

»Lost Generation« und Antje Weithaas

Die Geigerin Antje Weithaas erinnert mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker an Gideon Klein. Er gehört zu den Komponisten jener »Lost Generation«, denen wir in dieser Saison einen Programmschwerpunkt widmen. Zudem präsentieren sie Peter Tschaikowskys Serenade für Streichorchester, mit der der Komponist nach eigener Aussage seiner »Mozart-Verehrung Tribut zollen« wollte, und das vom barocken Concerto inspirierte Divertimento von Béla Bartók. Darüber hinaus erleben wir Antje Weithaas als Solistin von Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert in d-Moll, das der Komponist im Alter von 13 Jahren schrieb.

Antje Weithaas Violine

Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Gideon Klein

Partita für Streichorchester (Bearbeitung von Vojtěch Saudek)

Peter Tschaikowsky

Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48

Felix Mendelssohn Bartholdy

Konzert für Violine und Streichorchester d-Moll

Béla Bartók

Divertimento für Streichorchester Sz 113

Termine und Karten

Programm

Biografie

Antje Weithaas begann im Alter von viereinhalb Jahren mit dem Geigenspiel; später studierte sie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin bei Werner Scholz. Die Gewinnerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe ist heute eine gefragte Solistin und Kammermusikerin, die bei führenden europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Klangkörpern gastiert und hierbei mit Dirigenten u. a. wie Sir Neville Marriner, Marc Albrecht und Sakari Oramo zusammenarbeitet. Im Bereich der Kammermusik verbinden Antje Weithaas künstlerische Partnerschaften mit Tanja und Christian Tetzlaff, Clemens Hagen, Sharon Kam, Lars Vogt und Jörg Widmann. Einen Schwerpunkt bildet die Arbeit im Arcanto-Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Als künstlerische Leiterin der Camerata Bern war sie fast zehn Jahre lang für deren musikalisches Profil verantwortlich. Zudem unterrichtet Antje Weithaas seit 1999 als Professorin in Berlin, zunächst an der Universität der Künste, seit 2004 an der »Hanns Eisler« Hochschule für Musik.

Antje Weithaas (Foto: Giorgia Bertazzi)

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