Paavo Järvi (Foto: Yong Bin)

Paavo Järvi und Emmanuel Pahud

Paavo Järvi hat hochgelobte Beethoven- und Sibelius-Aufnahmen vorgelegt, die durch federnde Energie begeistern. Beethoven ist bei ihm nicht nur der übermächtige Titan, Sibelius nicht allein nordischer Melancholiker – vielmehr macht Järvi die jugendliche Kraft dieser Musik erlebbar. Bei den Berliner Philharmonikern dirigiert er Beethovens Achte und Sibelius’ Siebte Symphonie. Emmanuel Pahud ist zudem Solist der Urauf führung eines Flötenkonzerts von Erkki- Sven Tüür. Die Musik des estnischen Komponisten ist atmosphärisch, energisch und lässt oft seine Erfahrungen als Rockmusiker erkennen.

Werkeinführungen sowie weitere Artikel und Informationen rund um das Konzert.

Berliner Philharmoniker

Paavo Järvi Dirigent

Emmanuel Pahud Flöte

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105

Erkki-Sven Tüür

Konzert für Flöte und Orchester, Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker gemeinsam mit der Tonhalle Zürich (Uraufführung)

Emmanuel Pahud Flöte

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Termine und Karten

Verkaufshinweise

Do, 26. Mai 2022, 20.00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19.15 Uhr

Aboserie A

Fr, 27. Mai 2022, 20.00 Uhr

Philharmonie | Einführung: 19.15 Uhr

Aboserie C

Biografien

Paavo Järvi

»Warum machte Wilhelm Furtwängler hier eine Verzögerung, George Szell aber nicht? Was wäre, wenn dieser Teil eigentlich auf Halbe geschlagen werden müsste statt der üblichen vier Viertel?« Über solche Dinge wurde am Esstisch im Haus gesprochen, in dem Paavo Järvi aufwuchs, denn er stammt aus einer Musikerfamilie: Sowohl sein Vater Neeme als auch Bruder Kristjan sind Dirigenten, seine Schwester Maarika ist Flötistin, sein Cousin Teet ist Cellist. Nach dem Umzug in die USA, wo Paavo Järvi seine Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie bei Leonard Bernstein am Los Angeles Philharmonic Institute vervollständigte, rückte für ihn die historisch informierte Aufführungspraxis immer mehr in den Fokus: »Und das«, so der Dirigent, »war etwas, das mich ziemlich stark ansprach.« Järvi sorgte frühzeitig für Aufsehen, weil er mit unkonventionellem Blick an das Standardrepertoire heranging und zunächst als Beethoven- und Brahmsinterpret international für Begeisterung sorgte – mit überschäumender Energie und atemberaubender Frische. Heute ist er Chef des Tonhalle Orchesters Zürich und des NHK Symphony Orchestra Tokyo sowie künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und des Estonian Festival Orchestra. Sein Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker gab er im Februar 2000. Mit dem Klang des Orchesters war er allerdings schon viel früher vertraut: »Ich wuchs mit Aufnahmen der Berliner Philharmoniker auf. Wir haben sie fast täglich gehört.«

Paavo Järvi (Foto: Yong Bin)

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