Kirill Petrenko (Foto: Monika Rittershaus)

Kirill Petrenko dirigiert Zimmermann, Lutosławski und Brahms

Wer die große Tradition der Symphonie fortschreiben will, braucht Selbstbewusstsein und Kreativität. In diesem Konzert präsentiert Kirill Petrenko zwei Komponisten, die sich auf dieses Wagnis einließen: von Witold Lutosławski erklingt die herrlich virtuose Symphonie Nr. 1; den Abschluss markiert die doppelgesichtige Zweite Symphonie von Johannes Brahms: ein halb sonniges, halb düsteres Werk, das der Komponist selbst als »liebliches Ungeheuer« bezeichnete. Bernd Alois Zimmermanns Klangflächenkomposition Photoptosis aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eröffnet den Abend.

Berliner Philharmoniker

Kirill Petrenko Dirigent

Bernd Alois Zimmermann

Photoptosis, Prélude für großes Orchester

Witold Lutosławski

Symphonie Nr. 1

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Termine und Karten

Programm

Biografie

Seit der Saison 2019/20 ist Kirill Petrenko Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker. Ausgebildet wurde er zunächst in Russland, dann in Österreich. Die internationale Musikwelt wurde erstmals auf ihn aufmerksam, als er 2001 am Meininger Theater Wagners Ring des Nibelungen in der Regie von Christine Mielitz und im Bühnenbild von Alfred Hrdlicka an vier aufeinanderfolgenden Tagen zur Premiere brachte. Zwölf Jahre später leitete er den Zyklus dann bei den Bayreuther Festspielen zum zweiten Mal. Zur selben Zeit trat Kirill Petrenko sein Amt als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper an, nach Meiningen und der Komischen Oper Berlin die dritte Chefposition an einem Opernhaus. Parallel gastierte er sowohl an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt (von der Wiener Staatsoper über den Londoner Covent Garden und die Opéra National in Paris bis zur Metropolitan Opera in New York) wie auch bei den großen internationalen Symphonieorchestern – in Wien, München, Dresden, Paris, Amsterdam, London, Rom, Chicago, Cleveland und Israel. Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gab er im Jahr 2006. Auch außerhalb Berlins ist Kirill Petrenko mit den Berliner Philharmonikern zu erleben – auf Tournee und natürlich in der Digital Concert Hall. Ausgewählte Aufführungen erscheinen zudem als Mitschnitte auf Tonträger, zuletzt in einer Edition mit symphonischen Werken von Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky, Franz Schmidt und Rudi Stephan.

Kirill Petrenko (Foto: Monika Rittershaus)

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