John Williams (Foto: Jamie Trueblood)

John Williams dirigiert John Williams

Die Geschichte der Filmmusik wäre eine andere ohne ihn: John Williams. Kinoklassiker wie Star Wars, Indiana Jones und Harry Potter sind untrennbar mit seinen Soundtracks verbunden. Da gibt es unvergessliche, strahlende Themen, eine beeindruckende Vielfalt an Stimmungen und Klängen und zugleich die immer unverkennbare Handschrift des Komponisten. Jetzt debütiert John Williams als Dirigent bei den Berliner Philharmonikern. Auf dem Programm stehen einige der berühmtesten Partituren seines Schaffens – und damit der Filmmusik überhaupt.

Berliner Philharmoniker

John Williams Dirigent

Bruno Delepelaire Violoncello

John Williams

Olympic Fanfare and Theme

John Williams

Close Encounters of the Third Kind: Auszüge

John Williams

Far and Away-Suite

John Williams

Harry Potter and the Philosopher's Stone: Hedwig's Theme

John Williams

Harry Potter and the Philosopher's Stone: Nimbus 2000

John Williams

Harry Potter and the Philosopher's Stone: Harry's Wondrous World

John Williams

Theme from Jurassic Park

John Williams

Superman March

John Williams

Indiana Jones and the last Crusade: Scherzo for Motorcycle and Orchestra

John Williams

Indiana Jones: Raiders of the Lost Ark: Marion's Theme

John Williams

Indiana Jones: Raiders of the Lost Ark: The Raiders March

John Williams

Elegy für Violoncello und Orchester

Bruno Delepelaire Violoncello

John Williams

Solo: A Star Wars Story: The Adventures of Han

John Williams

Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back: Yoda's Theme

John Williams

Star Wars: Episode IV - A New Hope: Throne Room and End Title

Termine und Karten

Programm

Biografie

In New York als Sohn eines Musikers geboren, ging John Williams 1948 mit seiner Familie Los Angeles und studierte hier Komposition bei Mario Castelnuovo-Tedesco. Ein Klavierstudium an der New Yorker Juilliard School schloss sich an, wo Rosina Lhevinne seine Lehrerin war. Zurück in Los Angeles arbeitete John Williams als Pianist mit den Orchestern von Henri Mancini, Alfred Newman, Franz Waxman und Bernard Herrmann zusammen, damals die führenden Hollywood-Komponisten.

Ab Anfang der 1970er-Jahre wurde John Williams als Filmmusikkomponist international bekannt. Vor allem seine Zusammenarbeit mit Regisseur Steven Spielberg prägte seine Karriere, mit Filmen wie Der weiße Hai, Unheimliche Begegnung der dritten Art, E. T. – Der Außerirdische, Indiana Jones, Schindlers Liste, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, A. I. – Künstliche Intelligenz, Minority Report und Catch Me If You Can. Berühmt sind ebenso seine Soundtracks für die Star Wars-Serie sowie für die ersten drei Harry Potter-Filme.

Neben seinen Filmmusiken hat John Williams, von 1980 bis 1993 Dirigent des Boston Pops Orchestra, zahlreiche Werke für führende amerikanische Orchester komponiert, darunter das Boston Symphony Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra und das New York Philharmonic. Zuletzt schrieb er ein Violinkonzert für Anne-Sophie Mutter. Viele seiner Kompositionen entstanden für festliche Anlässe, darunter vier Olympische Spiele und die Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama.

John Williams wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter fünf Oscars, 22 Grammys, vier Golden Globes und fünf Emmys. Mit diesen Konzerten gibt er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern.

Bruno Delepelaire wurde in Paris geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel; am Konservatorium seiner Heimatstadt studierte er bei Philippe Muller. 2012 kam er nach Berlin, um seine Ausbildung bei Jens-Peter Maintz an der Universität der Künste sowie bei Ludwig Quandt an der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker fortzusetzen. Hinzu kamen Meisterkurse, etwa bei François Salque, Wen-Sinn Yang und Wolfgang Boettcher. Orchestererfahrung sammelte Bruno Delepelaire u. a. beim Verbier Festival Orchestra sowie beim Gustav Mahler Jugendorchester. Seit November 2013 ist er Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker.

Bruno Delepelaire gewann mehrere Preise als Solist und gemeinsam mit seinem Streichquartett Quatuor Cavatine. Als Kammermusiker ist er außerdem im Berlin Piano Quartet und mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker zu erleben. Solistisch trat er z. B. mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie mit den Symphonieorchestern von Aalborg, Stavanger und Bournemouth auf. Bruno Delepelaire spielt ein Cello von Matteo Goffriller, das ihm die Karolina-Blaberg-Stiftung zur Verfügung gestellt hat.

John Williams (Foto: Jamie Trueblood)

Bruno Delepelaire (Foto: Sebastian Haenel)

John Williams

Die Geschichte der Filmmusik wäre eine andere ohne ihn. Erfahren Sie mehr in unserem Porträt.