Daniele Gatti (Foto: Pablo Faccinetto)

Berliner Philharmoniker

Daniele Gatti Dirigent

Igor Strawinsky

Apollon musagète (revidierte Fassung von 1947)

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Termine und Karten

Dieses Konzert entfällt leider.

Do, 21. Jan 2021, 20.00 Uhr

Philharmonie

Dieses Konzert entfällt leider.

Fr, 22. Jan 2021, 20.00 Uhr

Philharmonie

Dieses Konzert findet ohne Publikum statt und wird live in der Digital Concert Hall übertragen.

Sa, 23. Jan 2021, 19.00 Uhr

Philharmonie

Live in der Digital Concert Hall

Programm

In diesem Programm erleben Sie zwei große russische Komponisten beim Flirt mit früheren Epochen: Igor Strawinsky verbindet in seinem Ballett Apollon musagète die heitere, lichte Atmosphäre der Klassik mit dem lässigen, urbanen Lebensgefühl der 1920er-Jahre. Dmitri Schostakowitsch wiederum schrieb seine Fünfte Symphonie in der Klangästhetik des 19. Jahrhunderts, als vordergründige Hommage an den Sozialismus. Doch seine Musik besitzt einen doppelten Boden: »Der Jubel ist unter Drohungen erzwungen«, meinte der Komponist. »Man muss schon ein kompletter Trottel sein, um das nicht zu hören.«

Biografie

Daniele Gatti ist musikalischer Leiter des Teatro dell’Opera di Roma und des Orchestra Mozart in Bologna sowie künstlerischer Berater des Mahler Chamber Orchestra. Zudem gastiert er an renommierten Opernhäusern und bei Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Leipziger Gewandhaus oder dem Orchestra Filarmonica della Scala. Mehrfach leitete er die Wiener Philharmoniker im Rahmen der Salzburger Festspiele, so bei Aufführungen der Opern Elektra (2010), La Bohème (2012), Die Meistersinger von Nürnberg (2013) und Il trovatore (2014).
Gatti studierte Komposition und Dirigieren am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand. Er war Musikdirektor des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, des Teatro Comunale in Bologna (1997 – 2007), des Royal Philharmonic Orchestra (1996 – 2009) sowie Erster Gastdirigent am Royal Opera House, Covent Garden und Chefdirigent am Zürcher Opernhaus. Von 2008 bis 2016 leitete er das Orchestre National de France; anschließend war er bis August 2018 Chefdirigent des Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Für seine Arbeit beim Orchestre National de France wurde Gatti von der französischen Regierung zum »Chevalier de la Légion d’Honneur« ernannt. Bei den Berliner Philharmonikern gab Daniele Gatti sein Debüt im April 1997 mit Werken von Berlioz, Liszt und Bartók; bei seinen letzten Konzerten mit dem Orchester im September 2017 standen Symphonien von Hindemith und Brahms auf dem Programm.

Daniele Gatti (Foto: Pablo Faccinetto)